Wetten auf Tiebreaks beim Tennis – Tipps & Strategien


Tennis Wetten Strategien

Er ist bei den Stars der ATP World Tour und der WTA Tour oftmals verhasst. Bei den Zuschauern hingegen gilt er als sehr beliebt, da er ungemein spannend ist. Die Rede ist natürlich vom Tiebreak. Beim Stand von 6:6 geht das Match dabei nicht wie gewohnt weiter, sondern wechselt den Modus, um in einem 13. und letzten Spiel innerhalb eines Satzes eine Entscheidung herbeizuführen. Quasi ähnlich dem Elfmeterschießen beim Fußball. Und weil mit einem solchen Tiebreak eine Reihe von Wettmöglichkeiten einhergehen, ist er es wert, genauer analysiert zu werden, was wir in unserem heutigen Tennis Wetten Ratgeber mit Ihnen vorhaben.

Denn schließlich entstehen hier und da Situationen, in denen die klassische Sieg-Wette beim Tennis leider versagt. Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass der Auszahlungsschlüssel bei Sportwetten – und das gilt insbesondere auch für die beliebten Tennis Wetten – niemals die vollen 100% beträgt. In der Regel liegt er irgendwo zwischen 90 und 95%. Selten auch darunter. Folgerichtig kann es sein, dass ein Buchmacher, der exakt zu den gleichen Eintrittswahrscheinlichkeiten der jeweiligen Siege der sich gegenüberstehenden Spielerinnen und Spieler gelangt, Ihnen zwei Quoten anbietet, die beide mit einem negativen Erwartungswert einhergehen. Nun könnten Sie natürlich warten, bis der Markt seine Arbeit erledigt hat und sich die Buchmacher Quoten in Abhängigkeit bereits abgegebener Tippscheine soweit verschoben haben, dass Ihnen doch noch ein positiver Erwartungswert entsteht. Weil es hierfür aber keine Garantie gibt, läuft es immer wieder auf zwei Alternativen hinaus.

Erstens: ein anderes Match wählen. Das ist oftmals aber besonders ärgerlich, da die Analyse der Athletinnen und Athleten auf dem Platz von dem ursprünglichen Spiel dann ja umsonst war und Sie nun bei einer neuen Analyse wieder bei Null anfangen müssen. Deswegen ist Alternative Nummer zwei in der Regel die interessantere: Sie wählen stattdessen einfach einen anderen Wettmarkt aus. Und hier können Wetten auf Tiebreaks beim Tennis in gewissen Konstellationen eine ausgesprochen gute Wahl sein, zumal die Quoten dafür in der Regel sehr attraktiv sind. Schauen wir also darauf, wie ein Tiebreak abläuft und zu Stande kommt, und was die Bedingungen sind, die vorliegen müssen, damit Sie erfolgreich auf ihn wetten können.

Tiebreak beim Tennis – wie läuft er ab und wann kommt er zu Stande?

Der Tiebreak ist immer das 13. Spiel, das innerhalb eines Satzes ausgespielt wird. Und der Tiebreak entscheidet unumstößlich, wer den Satz gewinnt. Er kommt also zu Stande, wenn es in einem Satz 6:6-Unentschieden steht – beispielsweise weil beide Spieler ausnahmslos alle sechs Aufschlagspiele durchbekommen haben, oder alternativ die identische Anzahl an Breaks erzielt haben. Lediglich eine einzige Ausnahme ist dabei im professionellen Tennis von dieser Grundregel für einen Tiebreak noch vorhanden, nämlich bei den vier Grand Slam Turnieren im Kalenderjahr. Hier wird sowohl bei den Herren als auch bei den Damen im Entscheidungssatz (in der ATP wäre dies beim „Best of 5“, das bei Grand Slam Turnieren der Herren gepflegt wird, der fünfte Satz beim Stand von 2:2, während es bei den Damen wie gewohnt der dritte Satz beim 1:1 wäre) kein Tiebreak ausgespielt, sodass die gewohnte Regel gilt: Ein Satz muss mit mindestens sechs gewonnenen Spielen, allerdings mit zwei Spielen Vorsprung gewonnen werden. Sprich: hat einer von beiden Spielerin (bzw. Spielerinnen) mindestens fünf Spiele gewonnen, kann der / die gegenüberstehende Athlet/in nicht mit 6:5 gewinnen, sondern müsste 7:5 siegen. Das führt überdies dazu, dass es bei Grand Slam Turnieren des Öfteren schon mal regelrechte Marathonspiele gegeben hat. Am legendärsten was das Duell bei Wimbledon 2010 zwischen John Isner und Nicolas Mahut, das der Amerikaner nach insgesamt elf Stunden Spielzeit, die sich auf drei Tage verteilt haben, letztlich mit 70:68 gewann.

Und genau, um solche Marathonmatches zu verhindern, wird der Tiebreak ausnahmslos in allen anderen Sätzen im Kalenderjahr der ATP World Tour und WTA Tour zur Anwendung gebracht, sobald es 6:6-Unentschieden steht. Dabei erhält anschließend der Spieler, der den Satz mit eigenem Aufschlagspiel eröffnet hat, den ersten Aufschlag. Anschließend darf sein Gegenüber zwei Aufschläge spielen, ehe wieder Spieler A zwei Mal serviert. Den Tiebreak gewinnt, wer zuerst sieben Punkte erzielt hat, wobei auch hier zwei Punkte Differenz vorliegen müssen, sprich ein 7:6 ist nicht möglich und müsste auf 8:6 erhöht werden, um den Tiebreak zu gewinnen. Beide Spieler teilen sich dabei den Service, während der erste Aufschlag wegen der Tatsache, dass anschließend die Gegenseite zwei Mal dran ist, etwas von seiner Relevanz einbüßt. Was der erste Aufschlag beim Tennis dabei insgesamt als Indikator für Satz-Wetten aussagt, erklären wir Ihnen übrigens in diesem interessanten Ratgeber Artikel, den wir Ihnen ebenfalls ans Herz legen möchte.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass während des Tiebreaks eine ganz herkömmliche Punktezählung verwendet wird. Ein Punktgewinn bringt eine 1:0-Führung etc. Hiermit hebt sich der Tiebreak also auch von allen anderen Spielen ab, in denen der erste Punkt das 15:0 bedeutet, ehe die folgenden Schritte 30, 40 und 50 lauten.

200% Bonus bis 100 Euro!
Tolles Live-Wetten Angebot
Starke Wettquoten

Wetten darauf, dass es einen Tiebreak beim Tennis gibt

Der Markt, den Sie bei Buchmachern finden, trägt Bezeichnungen wie beispielsweise „Tiebreak während des Matches“, wobei die Wettoptionen dann „Ja“ oder „Nein“ lauten, oder auch Namen wie „Tiebreaks insgesamt“, wobei hier dann Quoten für „Über 0,5“ oder „Unter 0,5“ angeboten werden. Im Endeffekt meint beides dabei das Gleiche: Sie wetten darauf, dass mindestens ein Satz in Ihrem ausgewählten Spiel beim Stand von 6:6 durch einen Tiebreak entschieden wird. Und fast ausnahmslos immer ist die Wettoption darauf, dass es mindestens einen Tiebreak geben wird, mit der deutlich höheren Quote versehen. Nicht selten wird Ihnen hier ein Wert angeboten, der oberhalb der 3,00-Marke ist, sodass Sie Ihren Einsatz hier fast immer mindestens verdoppelt und gelegentlich sogar verdreifachen können. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben den richtigen Riecher, was die potenzielle Tiebreak-Gefahr anbelangt. Und hierfür sollten Sie die folgenden Aspekte in Ihrem Hinterkopf abspeichern und stets berücksichtigen, die wir anschließend etwas genauer besprechen möchten:

  • Der Belag als Indikator
  • Starke Service-Werte treffen durchschnittliche Return-Werte
  • Kein klarer Favorit erkennbar und stimmiger „Head-to-Head“-Vergleich
  • ATP World Tour sollte immer die erste Wahl sein

Wetten auf Tiebreaks beim Tennis: Der Belag als Indikator

Das konkrete Wetten auf Breaks (vgl. dieser Tennis Wetten Ratgeber für mehr Informationen für Chancen, Möglichkeiten und Risiken) ist etwas, das gerade auf dem Sandplatz sehr vielversprechend sein kann. Schließlich wird der Tennisball beim ersten Aufkommen auf dem sandigen Untergrund stark abgebremst, wodurch Spieler/innen, die beim Return stark sind, es hier besonders leicht haben, diese Stärke in Breaks zu verwandeln. Umgekehrt haben starke Aufschlagspieler hier ihre lieben Schwierigkeiten.

Logischerweise eignet sich der Sandplatz nur sehr selten dafür, um auf Tiebreaks beim Tennis zu wetten, denn auf keinem anderen Belag gibt es in der ATP World Tour sowie in der WTA Tour gleichermaßen so viele Breaks wie hier. Und weil oft ein einzelner Break zum Satzgewinn reicht, bzw. reichen kann, sind Breaks nun einmal pures Gift für Wetten auf Tiebreaks. Folgerichtig sollten Sie sich hier auf den Hartplatz, besser aber noch auf den Rasen konzentrieren. Nicht umsonst geht das längste Spiel in der Tennisgeschichte zwischen John Isner und Nicolas Mahut auf Wimbledon zurück, wo sich zwei sogenannte Aufschlagriesen auf dem Rasenplatz gegenüberstanden. Beide brachten Service um Service über die Bühne, wodurch zunächst Satz drei und Satz vier in den Tiebreak gingen, ehe im Entscheidungssatz bei Wegfall des Tiebreaks (vgl. die oben angesprochene Ausnahme, die Grand Slams mit sich bringen) das unfassbare 70:68 für John Isner zu Stande kam.

Wenn Sie sich mit den einzelnen Aspekten der gängigen Tennis Beläge noch nicht weiter auseinandergesetzt haben, so sollten Sie das unbedingt tun. Der Tennisbelag ist für den Wetterfolg nämlich ein extrem wichtiger Indikator.

Starke Service-Werte treffen durchschnittliche Return-Werte

Am einfachsten entsteht ein Tiebreak, wenn zwei Spieler/innen sich gegenüberstehen, die beide einerseits ein gutes Service-Spiel mitbringen, sprich ihre Aufschlagspiele souverän in Punktgewinne zu verwandeln wissen, und die andererseits nicht als übermäßig stark bei Returns gelten, bzw. hier eher durchschnittliche Werte mitbringen. Die prozentualen Werte an durchgebrachten Service-Games, die Quote vom ersten und zweiten Aufschlag, sowie eine Prozentangabe, wie viele Breaks durchschnittlich geholt werden, sollten Sie entweder bei den Topspielern grob im Kopf haben, oder diese bei jeder Analyse, die für einen Wetterfolg ja unablässig sind, in den gängigen Datenbanken nachschlagen. Eine gute Anlaufstelle sind dafür bereits die offiziellen Webseiten der ATP World Tour und WTA Tour.

Dabei sollten Sie die Analyse stets in Abhängigkeit des Belags anstreben. Zu wissen, dass ein Spieler insgesamt 40% aller gegnerischen Aufschlagspiele „breakt“, ist zunächst einmal nichts weiter wert, falls er beispielsweise auf Sand auf 60% kommt, auf Rasen aber nur auf 15% und auf dem Hartplatz irgendwo dazwischen liegt, sodass dieser Mittelwert entsteht. Schauen Sie also stattdessen, wie ein Spieler ganz konkret auf dem Belag, auf dem das Match stattfindet, das Sie analysieren, abschneidet. Stehen sich nun zwei Spieler/innen gegenüber, die diese Voraussetzungen mitbringen, haben Sie grundsätzlich einen Indikator für eine Wette auf einen Tiebreak. Beachten Sie aber, dass die Begegnung auch nicht zu ungleich sein darf, weshalb hier unbedingt auch der nächste Punkt in seinen Grundzügen erfüllt sein sollte.

Kein klarer Favorit erkennbar und stimmiger „Head-to-Head“-Vergleich

Wenn nämlich ein/e Spieler/in in der glasklaren Favoritenrolle steckt, dann ist davon auszugehen, dass er oder sie trotz insgesamt vielleicht eher dürftigen Return-Werten analog zu guten Aufschlagwerten des Außenseiters dennoch mindestens eines der sechs gegnerischen Aufschlagspiele breaken können wird, die nun einmal Voraussetzung dafür sind, dass es den Tiebreak gibt. Natürlich kann dieser auch entstehen, wenn beide Spieler/innen gleich viele Breaks holen, wobei eine Wette darauf letztendlich pures Glücksspiel ist, mit dem Sie keine Basis für nachhaltige Tennis Wetten schaffen können.

Die beiden Gegner/innen sollten also grundsätzlich auch in „der gleichen Liga“ miteinander spielen, was nicht zwangsläufig heißen muss, dass sie ähnlich viele Titel gewonnen haben und in der ATP / WTA Weltrangliste auf Augenhöhe stehen. Vielmehr ist es wichtig, dass Sie einen stimmigen „Head to head“-Vergleich erkennen, der ebenfalls zu jeder fundierten Analyse dazugehört. Hat eine von beiden Seiten eine Siegquote von 90% oder höher in der bisherigen Bilanz, haben Sie hier praktisch keinerlei Indikatoren dafür, warum ausgerechnet dieser Vergleich nun in den Tiebreak gehen sollte. Vorausgesetzt natürlich, der „Head to head“-Bilanz liegen auch ein paar Spiele und nicht nur ein oder zwei Partien zu Grunde. Beim Blick auf die vergangenen Duelle zwischen zwei Spieler/innen sehen Sie außerdem ja sofort, ob es in der Vergangenheit auf dem Belag, der nun bespielt wird, Tiebreaks gab und wie die Sätze sonst immer aussahen. Waren Tiebreaks die absolute Ausnahme, so sollten Sie von dieser Wette eher Abstand nehmen.

ATP World Tour sollte immer die erste Wahl sein

Und last, but not least, sollte die ATP World Tour für Wetten auf den Tiebreak beim Tennis immer Ihre erste Anlaufstelle sein. Geschlechterklischees sind zwar überholt, nichtsdestotrotz ist es in Zahlen glasklar belegbar, dass Männer mehr Asse produzieren und vor allem auch in der Breite beim Service-Spiel wesentlich besser aufgestellt sind als die Damen. Wo es in der WTA also mit einer Serena Williams, einer Karolina Pliskova oder auch einer Johanna Konta, Coco Vandeweghe oder Petra Kvitova nur wenig richtig bärenstarke Aufschlägerinnen gibt, da sind die sogenannten „Aufschlagriesen“ der ATP World Tour wesentlich häufiger. So ist es dementsprechend eine Tatsache, dass bei den Herren weniger Breaks erzielt werden – und das macht die Wette auf Tiebreaks gemäß unserer Herangehensweise wahrscheinlicher.

In gewissen Konstellationen lassen sich Tiebreaks zwar auch bei der WTA Tour relativ zuverlässig vorhersagen, bzw. mit entsprechend hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten, sodass die Wette mit einem positiven Erwartungswert einhergeht. Allerdings sollten die hier angesprochenen Faktoren dann unbedingt passen und gegeben sein. So ist das genau umgekehrte Wetten auf Breaks gerade bei den Damen oftmals die sicherere Variante.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir uns mit dem Thema „Wetten auf Tiebreaks beim Tennis“ in aller Ausführlichkeit auseinandergesetzt. Dabei haben wir Ihnen nicht nur gezeigt, wie Tiebreaks entstehen und ausgespielt werden, sondern sind auch auf die Bedingungen eingegangen, die Sie nach Möglichkeit vorfinden sollten, um diesen Wettmarkt gewinnbringend spielen zu können.

Beachten Sie außerdem, dass die hier angesprochenen Indikatoren (beispielsweise zwei Aufschlagriesen der ATP World Tour spielen auf Rasen gegeneinander) nicht nur für gewinnbringende Tiebreak-Wetten genutzt werden können, sondern dass Sie mit „Over/Under-Wetten“ einen artverwandten Markt haben. Hier tippen Sie, wie viele Spiele es insgesamt in einem Satz, bzw. im gesamten Spiel geben wird. Wer dabei innerhalb eines Satzes auf den Tiebreak wettet, der wettet ja gleichermaßen auch darauf, dass hier die maximale Anzahl von 13 Spielen benötigt wird. Nun sind bei den „Over/Under-Wetten“ aber auch Optionen wie „Es gibt 9,5 Spiele oder mehr“ möglich, die dann selbst bei einem einzelnen Break und einem 6:4-Satzgewinn noch aufgehen würden. Bitte lesen Sie deshalb auch den eben verlinkten Ratgeber zu diesem interessanten Markt.

Wir hoffen, dass Sie dieses hier geteilte Hintergrundwissen zu Tiebreak-Wetten im Tennis zukünftig gewinnbringend für Ihre Tennis Wetten nutzen können werden und wünschen Ihnen stets den richtigen Riecher!




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

Die Top 3 Wettanbieter für Tennis-Wetten:

Aktuelle Tennis Wetten News: