Optimalen Wetteinsatz berechnen – Die richtige Einsatzhöhe bei Tennis Wetten


Tennis Wetten Strategien

Den optimalen Wetteinsatz zu berechnen, ist eine ganz zentrale Fähigkeit, die ein jeder erfolgreicher Sportwetter aus dem Effeff beherrschen muss. Schließlich basieren alle Sportwetten auf dem Prinzip von Wahrscheinlichkeiten. Und wann immer die Chance mathematisch betrachtet gut steht, beispielsweise bei 80%, dann gibt es nun einmal auch 20 Tippscheine bei 100 gespielten Wetten mit dieser Gewinnchance, die in die Hose gehen. Wann immer der Gewinn aus 80 gewonnenen Scheinen den Verlust aus 20 geplatzten Tippscheinen aufwiegt – man spricht dann vom positiven Erwartungswert, mit dem wir uns in diesem Beitrag genauer beschäftigt haben –, wird langfristig gesehen ein Gewinn eingefahren.

So weit, so gut. Problematisch wird der Sachverhalt allerdings dadurch, dass wir ja selten Wetten mit 80% Eintrittswahrscheinlichkeit mit positivem Erwartungswert vorfinden, da die Wettmöglichkeiten, bei denen wir langfristig gesehen ein Plus machen in der Regel etwas niedriger hängen. Kurzum: von 100 Scheinen verlieren wir realistisch betrachtet bis zur Hälfte aller abgegebenen Wetten. Die große Kunst ist es ja deswegen, all diese Verluste einkalkulieren zu können, um diese mit den anderen Scheinen in einen nachhaltigen Gewinn ummünzen zu können. Was nun allerdings jedem Tipper über kurz oder lang das Genick brechen kann, ist eine altbekannte, mathematische Weisheit. Und diese lautet:

Die Wahrscheinlichkeit hat kein Gedächtnis.

Will heißen: Wenn wir 100 Mal einen Würfel werfen, kann es gut sein, dass eine bestimmte Zahl in 50% aller Fälle gefallen ist, während die anderen fünf Zahlen zu je 10% vorgekommen sind. Wirklich ausgeglichen auf die gleichmäßige Wahrscheinlichkeitsverteilung von exakt 16,67% wird die Wahrscheinlichkeit erst mit stark angestiegener Fallzahl. Wenn wir einen Würfel nämlich eine Milliarde Mal schmeißen, dann dürfte es sich definitiv für jede Zahl diesen 16,67% annähern.

Weil aber nicht davon auszugehen ist, dass Sie eine Milliarde Tennis Matches tippen können, ist die Höhe des richtigen Einsatzes bei Tennis Wetten maßgeblich entscheidend darüber, ob Sie überhaupt die Chance dazu erhalten, langfristig gesehen in den grünen Bereich zu kommen, oder ob Sie auf dem Weg ins Plus nicht wegen einer simplen Pechsträhne Ihr gesamtes Guthaben verspielen.

Und genau deshalb befassen wir uns im heutigen Tennis Wetten Ratgeber mit einem absolut grundlegenden Thema, nämlich der Berechnung des optimalen Wetteinsatzes bei Tennis Wetten.

Bankroll Management beim Tennis Wetten (Staking)

Hinter dem Begriff „Bankroll Management“ versteht man die Kunst, seinen (virtuellen) Kontostand bei dem Wettanbieter seiner Wahl immer im Auge zu haben und die Einsatzhöhe in erster Linie von dem Geld abhängig zu machen, das zur Verfügung steht. Genannt wird das Festlegen dieser Einsätze auch „Staking“.

Typischerweise ist es so, dass Sie bei einem Anbieter Ihrer Wahl Geld einzahlen, ggf. von einem Neukundenbonus profitieren, der in den meisten Fällen um die 100 Euro betragen dürfte, und dann drauf los wetten. Um die 200 Euro (inklusive Startguthaben) sind dabei sicherlich ein typischer Startwert, den Ihre „Bankroll“ betragen könnte. Und genau dieses Startguthaben gilt es nun zu verwalten. Ein großer Fehler, den Anfänger dabei immer wieder begehen, liegt darin, die Einsätze nicht in Relation dieses Gesamtguthabens zu setzen. Denn nehmen wir mal an, Sie spielen Ihre Wetten – egal, ob Einzel- oder Kombiwetten – nun mit zehn Euro Einsatz, so könnten Sie gerade mal 20 Wetten platzieren, ehe Ihr Guthaben aufgebraucht wäre. Und wenn Sie nun mal zurückdenken an das eben in der Einleitung Geschriebene, dann müsste Ihnen der Fehler sofort wie Schuppen von den Augen fallen: Selbst bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 80%, dass Ihr Schein aufgeht, verlieren Sie bei 100 Scheinen 20 Stück. Und bei einer Pechsträhne können das nun einmal auch 20 Scheine am Stück sein.

Die gleichen Anfänger sind es leider aber auch, die sich dann über diese Pechsträhne lauthals beklagen, neues Geld einzahlen, und allen Ernstes erwarten, dass jetzt ja auch eine Glückssträhne kommen müsste. Gerne wird dann auch das doppelte Guthaben eingesetzt, um den Verlust möglichst schnell wieder reinzuholen. Ggf. werden auch Spiele nicht mehr vollständig akkurat analysiert, sondern nur lapidar draufgeschaut, ob die Wette auf den ersten Blick Sinn macht oder nicht. Sind Sie erst einmal in einen solchen Abwärtsstrudel hineingeraten – im Fachjargon spricht man hier von einem sogenannten „Tilt“ –, so sind hohe Verluste vorprogrammiert. Denn: wer ohne Bedacht mit zu hohen Einsätzen spielt, der wird selbst bei einer anfänglichen „Glückssträhne“ oder mehreren in Serie aufgehenden Wahrscheinlichkeiten zu seinen Gunsten irgendwann an diesen Punkt kommen, an dem der „Downswing“, wenn das Blatt sich eben irgendwann zwangsläufig wenden muss, die Bankroll auffrisst.

Der größte Fehler, den Sie beim Bankroll Management dementsprechend machen können, ist Ihre Einsätze für die Tennis Wetten ohne Sinn und Verstand zu wählen. Denn – und das ist eine extrem wichtige Lektion des Stakings, die Sie zwingend verinnerlichen müssen: Wer sich dadurch, dass er den optimalen Wetteinsatz berechnet, nicht gegen etwaige Pechsträhnen und Downswings der Bankroll absichert, der ist zu 100% selbst Schuld daran, dass das Projekt „langfristige Gewinne mit Tennis Wetten einfahren“ bei der erstbesten Krise scheitert. Lesen Sie deswegen weiter und lernen Sie, wie Sie den optimalen Wetteinsatz berechnen.

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Was hat es mit den „Units“ auf sich?

Sollten Sie zu den Stammlesern unserer Webseite gehören, auf der wir zu allen wichtigen Tennis Spielen des Kalenderjahres exklusive Prognose und Tennis Wett Tipps abgeben, so wird Ihnen gewiss schon aufgefallen sein, dass wir bei unseren Wettempfehlungen auch immer den Wert „Units“ aufführen, vor den wir eine Zahl zwischen eins und zehn setzen. Beispielsweise: Sieg Spieler A (5 Units) oder eben Spielerin B gewinnt in 2:0 Sätzen (3 Units). Und eben jene Units geben an, wie hoch Ihr Einsatz auf diese Wette aussehen sollte, wobei es natürlich einen gravierenden Unterschied macht, ob Ihnen 200 Euro zum Wetten zur Verfügung stehen oder 20.000 Euro oder vielleicht sogar nur 15 Euro.

Units sind in Abhängigkeit Ihrer Bankroll zu berechnen!

Bevor wir Ihnen zeigen, wie Sie ausrechnen, was beispielsweise einer „Unit“ entspricht (also einer Einheit), noch kurz ein paar Worte dazu, weshalb manche Wetten mit geringen Units versehen werden und manche mit der höchstmöglichen Anzahl. Hier geht es nämlich erneut um die Wahrscheinlichkeiten. Angenommen, es gebietet sich wegen sehr hoher Außenseiterquoten, auf den Underdog in einem bestimmten Tennis Match zu setzen, dann könnte es sein, dass Sie zu einer Eintrittswahrscheinlichkeit von gerade mal 30% (o.Ä.) wetten. Sofern eben 30 gewonnene Scheine den Verlust aus 70 Scheinen in einen Gewinn ausgleichen (eben weil die Quote so hoch ist), ist da ja nichts dabei. Es bedeutet aber eben auch, dass Sie 70 Scheine verlieren können müssen, weswegen hier logischerweise nicht mit dem Maximum von 10 Units gespielt werden kann, weil damit ja sonst schnell Ihre gesamte Bankroll passé wäre.

Wie Sie den optimalen Wetteinsatz berechnen

Als Faustregel hat sich bewährt, dass Sie eine Unit als 0,5% Ihrer Bankroll betrachten. Das bedeutet, dass das Maximum, das Sie jemals auf eine Tennis Wette setzen sollten, bei 5% liegt, was dann bei 10 Units ein Tipp wäre, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit stark gegen 100% tendieren müsste. 5 Units wären 2,5% Ihrer Bankroll, 8 Units 4%, 2 Units exakt 1% etc.

Angenommen also, Sie haben 200 Euro Guthaben auf Ihrem Tennis Wetten Konto, so wäre eine Unit (also 0,5% Ihrer Bankroll) bei Ihnen gleichbedeutend mit einem Euro. Wer dementsprechend 15 Euro auf seinem Konto hätte, für den wäre eine Unit 7,5 Cent. Und weil das bei nahezu keinem Anbieter als Wette abgegeben werden kann, empfiehlt es sich außerdem, dass Sie zu Beginn lieber etwas mehr in Ihre Bankroll investieren, denn in 1-Euro-Schritten und mehr bewegen Sie sich gemäß dieser Faustregel zur Berechnung der optimalen Wetthöhe nun einmal erst ab 200 Euro Guthaben auf Ihrem Konto.

Merken sollten Sie sich dabei, dass Sie das System stringent spielen. Angenommen nämlich, Sie haben sich drei Tennis Wett Tipps herausgesucht, die Sie spielen möchten, und Sie haben 200 Euro Guthaben, dann ist nach dem ersten abgegebenen Tipp ein Teil des Guthabens ja solange weg, bis Sie eventuell gewinnen und den Gewinn dem Konto gut geschrieben bekommen. Angenommen, Sie haben diese Wette zu fünf Units zu spielen (also fünf Euro bei einer Bankroll von 200 Euro), so wäre für den zweiten Tennis Wett Tipp in Abhängigkeit Ihrer neuen Bankroll der neue Einsatz zu berechnen. Wenn nämlich bei Ihrem zweiten Tennis Wett Tipp ebenfalls fünf Units gespielt werden sollen, so sind fünf Units von 195 Euro nun eben nur noch 4,88 Euro (aufgerundet), die Sie nun einsetzen dürfen. Das mag Ihnen vielleicht etwas kleinkariert vorkommen, aber bitte vertrauen Sie uns, wenn wir Ihnen sagen, dass alle Abkürzungen, die Sie hier zu nehmen gedenken, dazu führen, dass Sie bei der erstbesten Pechsträhne pleite gehen.

Denn Abkürzungen gibt es auf dem Weg zu monatlichen Erträgen mit Tennis Wetten nun einmal nur dann, wenn Sie mit einer Bankroll von mehreren 1.000 Euro starten können – und mal unter uns: Wer kann das schon? Bzw. wer hat noch ein ernstes Interesse, nach mathematischen Grundlagen, die langfristig gesehen zu Gewinnen führen sollen, vorzugehen, wenn er so viel Geld auf der vermeintlich hohen Kante hat?

Ja, es mag richtig sein, dass es etwas ermüdend ist, nach langen Matchanalysen wegen einer zu geringen Bankroll eben „nur“ ein paar Euro setzen zu können, um dann Cent-Beträge oder eben ein paar Euro im einstelligen Bereich zu gewinnen. Nur, wenn Sie jedoch mit einer solchen Akribie an die Sache herangehen und dieses Staking strikt befolgen, werden Sie irgendwann zu den 5% aller Tipper gehören können, die monatlich ein nettes Zubrot mit Tennis Wetten verdienen. Die restlichen 95% schaffen das nicht etwa deshalb nicht, weil ihnen das Insiderwissen fehlt, sondern vielmehr deswegen, weil solche grundlegenden mathematischen Regeln missachtet werden.

Fazit

In unserem heutigen Tennis Wetten Ratgeber haben wir uns mit einem der elementarsten Themen auseinandergesetzt. Nämlich damit, wie man den optimalen Wetteinsatz berechnet und die richtige Einsatzhöhe bei Tennis Wetten festlegt. Dabei haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie die Maßeinheit „Units“, die Sie in unseren Prognosen finden, zu verstehen haben und diese in Abhängigkeit von Ihrer individuellen Bankroll ausrechnen, um zur richtigen Höhe Ihres Tippscheins zu kommen.

Außerdem sind wir auf einige Fallstricke eingegangen, die Ihnen auf dem Weg zu langfristigen Gewinnen durch Tennis Wetten nicht nur kurzfristig mal das Genick brechen können, sondern sogar Ihre gesamte Bankroll zerstören könnten. Pechsträhnen gehören dazu. Das Leben ist nicht nur Weiß, sondern es ist auch manchmal Schwarz. Auf jeden Tag folgt die Nacht und der Tag und die Nacht etc.

Wer also langfristigen Erfolg möchte, der darf sich vor diesen elementaren Grundregeln der Welt nicht verschließen. Stattdessen gilt es, sich gegen diese Pechsträhnen mit einem klugen Bankroll Management abzusichern und die Pechsträhne, wenn Sie dann kommt (und sie kommt so sicher wie das „Amen“ in der Kirche in der Karriere eines jeden Sportwetten Fans), durchzustehen, ohne das eigene Wettverhalten nun anzupassen, bzw. emotional zu werden und Wetten mit zu hohen Einsätzen und negativen Erwartungswerten zu spielen, um einen Downswing auf diese Weise zu bremsen.

Und nach einer Pechsträhne kommt dann auch wieder der Moment, an dem etliche Tennis Wetten in Serie aufgehen. Denn obschon die Wahrscheinlichkeit kein Gedächtnis hat, so führt ein positiver Erwartungswert ab irgendeinem Punkt immer in einen langfristigen Gewinn. Alles, wofür Sie sorgen müssen, ist, dass Ihnen auf dem Weg dorthin die Bankroll erhalten bleibt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihren zukünftigen Tennis Wetten!




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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