Mit Satz-Wetten bei Tennis eine höhere Quote erzielen


Tennis Wetten Strategien

Was die klassischen Tennis Wetten auszeichnet, ist die Tatsache, dass hier im Eins gegen Eins eine sehr reine Form des Wettbewerbs stattfindet. Wo beispielsweise im Fußball Elf gegen Elf spielen oder im Basketball Fünf gegen Fünf, da fallen hier individuelle Fehler viel stärker ins Gewicht. Kann der Trainer von Mannschaftssportarten einen Spieler mit schlechter Form kurzerhand auswechseln, so führt im Tennis ein schwarzer Tag fast schon unweigerlich in die Niederlage. Auch lassen sich individuelle Schwächen nahezu unmöglich ausgleichen. Wer also auf Sand seine Achillesferse hat, der wird gegen einen auf diesem Belag als besonders versiert geltenden Gegner nur schwerlich zum Sieg kommen können. Auch haben Spieler mit einem starken Service logischerweise geringere Probleme, ihr eigenes Aufschlagspiel gegen Kontrahenten durchzubekommen, die im Return-Spiel über nicht gerade die allerbesten Werte von ATP oder WTA verfügen.

Kurzum: Tennis Wetten hängen von weniger Fragezeichen ab als beispielsweise Wetten auf Mannschaftssportarten. Das macht das Wetten auf Tennis zu einem sehr lukrativen Geschäft, für das man allerdings nichtsdestotrotz ein fundiertes Hintergrundwissen mit ausreichend Einblicken in insgesamte Schwächen und Stärken der Athletinnen und Athleten sowie zum jeweiligen aktuellen Formzustand benötigt, um hier nachhaltig Gewinn zu erzielen. Und apropos Gewinn: logischerweise sind Tennis Matches, in denen nicht gerade die Nummer eins der Weltrangliste gegen einen Gegner oder eine Gegnerin fernab der Top 100 des Rankings antritt, selten so von der Quotenverteilung der Buchmacher her gestaltet, dass mit einem Tipp auf Sieg von Spieler A oder Spielerin B ein astronomischer Gewinn eingestrichen werden kann.

Das verändert sich jedoch schnell, wenn die Variablen verändert werden und anstelle auf der Sieg-Wette, die logischerweise im 2-Weg-System gestaltet ist (Sieg oder Niederlage), die Satz-Wette ausgewählt wird, wo sogar ein 4-Weg-System vorherrscht. Hier locken nämlich die wahren Gewinne, obschon diese Kategorie auch als deutlich risikoreicher angesehen wird. Wie soll man schließlich schon sicher vorhersagen, wann ein Spieler eben „nur“ 2:1 gewinnt oder wann der Gegner nahezu gar keine Chance auf einen Satzgewinn hat?

Und genau mit diesem Thema möchten wir uns im heutigen Tennis Wetten Ratgeber intensiv auseinandersetzen: die Satz-Wetten beim Tennis, wie Sie damit eine höhere Quote erzielen und wann solche Satz-Wetten empfehlenswert sind.

Wie Satz-Wetten grundsätzlich funktionieren

Insgesamt ist diese Kategorie sehr selbsterklärend, weshalb wir es sehr kurz halten und uns auf die Abgrenzung zur Sieg-Wette beziehen. Während Sie dort, wie eingangs erwähnt, das 2-Weg-System haben, nämlich

  • Tipp 1 (Sieg Spieler/in A)
  • Tipp 2 (Sieg Spieler/in B)

da wird bei der Satz-Wette in der Regel ein 4-Weg-System daraus:

  • Spieler/in A 2:0 Spieler/in B
  • Spieler/in A 2:1 Spieler/in B
  • Spieler/in A 1:2 Spieler/in B
  • Spieler/in A 0:2 Spieler/in B

Für den Satzgewinn sind dabei traditionell sechs gewonnene Spiele erforderlich, wobei am Ende mit zwei Spielen Vorsprung gewonnen werden muss. Steht es also 6:5 für Spieler/in A, muss diese/r entweder auf 7:5 erhöhen für den Satzgewinn oder das Match wird beim Stand von 6:6 im Tiebreak entschieden.

Hiervon gibt es einige Ausnahmen, die Sie kennen sollten: Bei Grand Slam Turnieren ist im Entscheidungssatz kein Tiebreak mehr möglich, sodass hier grundsätzlich mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen werden muss. Das führt dazu, dass hier theoretisch 20, 30, 50 und noch mehr Spiele gespielt werden könnten, wie beispielsweise im bis dato längsten Tennis Match aller Zeiten bei Wimbledon 2010, als sich John Isner und Nicolas Mahut im letzten Satz mit 70:68 nach 138 gespielten Spielen den Sieg und damit verbundenen Einzug in die nächste Runde sichern konnte. Ohnehin sind Grand Slam Turniere bei der ATP sowie die Davis Cup Matches der Herren mit der Besonderheit versehen, dass die Satz-Wetten hier sogar zum 6-Weg-System werden, da hier im „Best of 5“ nach drei Gewinnsätzen gespielt wird. Von 3:0 und 3:1 über 3:2 und 2:3 bis hin zu 1:3 und 0:3 sind dementsprechend sechs Ausgänge möglich, was die Quoten hier noch größer werden lässt.

Die generelle Funktion ist dabei klar: Auf Ihrem Tippschein markieren Sie beispielsweise die Wette, dass Spieler/in A gegen Spieler/in B mit 2:1 gewinnt und erhalten dafür eine entsprechend hohe Quote ausgeschrieben. Endet das Spiel nun mit einem 2:0-Sieg von Spieler/in A, gehen Sie allerdings leer aus, während die klassische Sieg-Wette im 3-Weg-System jede Eventualität abdeckt – sei es, Spieler/in A gewinnt 2:0 oder 2:1 oder Spieler/in B musste nach wenigen Spielen aufgeben.

Wenn wir nun zur Spielbarkeit von solchen Satz-Wetten übergehen, so ergeben sich logischerweise zwei Szenarien, in denen man diese in Erwägung ziehen könnte. Dies sind:

  1. Wetten darauf, dass ein/e Spieler/in zu Null gewinnt, da er / sie selten Sätze abgibt.
  2. Wetten auf knappe 2:1-Siege.

Schauen wir im Folgenden also darauf, wann und wo solche Wetten relevant sind.

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Welche Spielerinnen / Spieler geben fast nie Sätze ab?

Wichtige Zahlen, die Sie hier zwangsläufig auf dem Schirm haben müssen, sind die Folgenden:

  • Wie lauten die Service-Werte von Spieler/in A?
  • Wie gut ist das Return-Spiel von Spieler/in B?
  • Auf welchem Belag wird gespielt und welche Art von Spiel fördert dieser?
  • Wie sieht der Head to Head Vergleich zwischen Spieler/in A und B aus?
  • Ist Spieler/in A für Schwächephase bekannt?

Lassen Sie uns erklären, wieso diese Zahlen wichtig sind. Einen Satz gewinnen kann nur, wer einerseits konsequent sein eigenes Aufschlagspiel in gewonnene Spiele verwandelt, und wer andererseits entweder im entscheidenden Moment das Break zu holen im Stande ist, oder wer alternativ nach 6:6 im Tiebreak die Nerven behält – auch hier können Sie erfreulicherweise auf einen breiten Statistikpool zurückgreifen, in dem Werte wie gewonnene Tiebreaks für die jeweils laufende Saison sowie die gesamte Karriere der gesuchten Spieler aufgeführt werden. Praktischerweise sind diese auch nach Belägen sortiert und können über die Webseiten der ATP World Tour und WTA Tour eingesehen werden. Um eine Spielerin oder einen Spieler zu finden, der / die fast nie Sätze abgibt, muss das Aufschlagspiel in jedem Fall stark genug sein.

Selbst das Stärkste Aufschlagspiel nützt am Ende aber wenig, wenn auf der anderen Seite ein regelrechtes Return-Monster steht, weshalb es nichts bringt, eine tolle Dame mit nahezu unstoppbarem Service wie beispielsweise Karolina Pliskova ausfindig zu machen, wenn diese gegen eine Angelique Kerber oder Simona Halep spielt, die für ihre Konterstärke bekannt sind. In diesem Fall ist nämlich eben nicht mehr davon auszugehen, dass der / die aufschlagstarke Spieler/in sein / ihr Service stets in gewonnene Spiele ummünzen kann.

Entscheidend ist bei diesem Vergleich von Service und Return-Werten aber auch der Belag. Denn: bekanntermaßen ist es auf Rasen mit Abstand am einfachsten, ein starkes Aufschlagspiel in gewonnene Spiele zu verwandeln, weswegen es auch kein Zufall ist, dass auf Wimbledon zwischen zwei starken Aufschlägern wie John Isner und Nicolas Mahut ein derartiges Mammutspiel entstehen konnte. Weil beide überdies nicht gerade für ihr gutes Konterspiel bekannt sind, haben sich die gewonnenen Services über mehrere Tage hinweg nämlich Hand in Hand abgewechselt. Merken Sie sich also, dass ein auffällig starker Service von Spieler/in A auf Rasen (auch hier lässt sich das Service nach Belag sortieren auf den Webseiten von ATP und WTA) bei unauffälligen Return-Werten des Gegenübers durchaus ein großes Indiz für einen Sieg zu Null ist, während starke Return-Werte in Verbindung mit Sand auch den stärksten Service egalisieren können.

Nicht vergessen dürfen Sie deshalb auch den Head to Head Vergleich zwischen den beiden Kontrahenten/-innen. Wie sieht dieser im Allgemeinen aus und fielen die Siege auf dem Belag, auf dem das Match stattfindet, das Sie nun tippen möchten, deutlich aus oder war es eher eine knappe Angelegenheit? Falls es knapp war, woran lag das? War Spieler/in A zu diesem Zeitpunkt vielleicht in einer Formkrise? Liegen andere Faktoren vor, die bestimmte Matches im Head to Head Vergleich in ihrer Relevanz abstufen? Ziehen Sie auch hier kluge Rückschlüsse.

Last, but not least, gibt es eine Reihe von Spielerinnen und Spielern in ATP und WTA, die dafür regelrecht bekannt sind, sich hier und da Schwächephase zu erlauben. Sowohl ein Andy Murray als auch ein Dominic Thiem – beides zweifelsfrei große Stars im modernen Herren Tennis – leisten sich auch gegen vergleichsweise kleine Gegner immer mal wieder eine Phase der Unkonzentriertheit, in der sich die „unforced errors“ häufen, das Aufschlagspiel abgeschenkt wird oder temporär nichts zusammenlaufen möchte. Wenn Sie auf den 2:0-Sieg eines solchen Spielers tippen möchten, sollten Sie sich schon sehr sicher sein.

Umgekehrt sind Athleten wie Roger Federer dafür gefürchtet, sich solche Phasen nahezu nie zu erlauben. So fuhr der Schweizer bei Wimbledon 2017 einen Grand Slam Sieg ein, ohne auch nur einen einzigen Satz im gesamten Turnierverlauf abzugeben. Und auf den 3:0-Lauf konnte man auch bei den Australian Open 2018 des Schweizers erneut getrost tippen, denn seinen ersten Satzverlust musste „King Roger“ erst im großen Finale gegen Marin Cilic hinnehmen, das er dann trotzdem mit 3:2 gewann.

Wann lohnt sich die Wette auf einen 2:1-Sieg beim Tennis?

Zunächst einmal ein ganz wichtiger Rückschluss: dass Spieler wie Dominic Thiem oder Andy Murray gerne mal wegen einer Schwächephase einen Satz liegen lassen, ist noch lange kein Indiz dafür, zukünftig den 2:1-Sieg dieser Spieler zu fokussieren, wenn diese Underdogs gegenüberstehen. Aber: sie dürfen bei diesen Athleten durchaus ein paar Prozentpunkte in der Berechnung der Eintrittswahrscheinlichkeiten im 4-Weg-System der klassischen Satz-Wette verschieben, wodurch es für das 2:1 hier und da durchaus mal zu einem positiven Erwartungswert kommen könnte. Auch hier sind dann allerdings fundierte Berechnungen erforderlich. Sprich: auf welchen Belägen geben Murray und/oder Thiem erfahrungsgemäß die wenigsten Sätze ab? Liefert die Analyse ihres jeweiligen Gegners vielleicht durch ein starkes Aufschlagspiel zusätzliche Anhaltspunkte, die einen Satzverlust rechtfertigen würden? Etc.

Am Ende ist und bleibt die Satz-Wette dennoch trickreich, wenn Sie nicht gerade auf eine höhere Quote schielen, weil Sie sich beim Sieg von Spieler/in A so sicher sind, dass Sie den Tipp dahingehend erweitern, auf einen Sieg zu Null zu tippen, bzw. ohne Satzverlust des Gegners / der Gegnerin. Sprich: sie müssen hier nach den im vorherigen Punkt genannten Aspekten schon zu einer sehr speziellen Einschätzung der Partie kommen können, in der wirklich alles passt.

Denn: wer glaubt, beim 4-Weg-System der Satz-Wette haben alle vier Ausgänge die gleiche Eintrittswahrscheinlichkeit von 25%, der täuscht sich natürlich gewaltig. Selbst, wenn in der Sieg-Wette die Pattsituation vorliegt, dass beide Parteien eine Quote von 1,90 eingeräumt bekommen und es keinen Quotenfavoriten gibt, so gibt es dann in der Sieg-Wette zwar eine 50:50-Situation, in der Satz-Wette bleiben die jeweiligen 2:0-Siege aber bei ca. 30 bis eher 35% gegenüber ca. 15 bis allerhöchstens 20% für die Wette darauf, dass es einen 2:1-Sieg gibt. Ausgehend von diesen 15% sollten Sie also die Eintrittswahrscheinlichkeit des Duells über die volle Distanz entsprechend nach oben verschieben, wenn beispielsweise zwei Spieler/innen mit durchschnittlichem Service und gutem Return-Spiel auf Sand gegeneinander spielen, beide überdies keinerlei Auffälligkeiten – positiv oder negativ – in der aktuellen Form haben, es im Head to Head in ähnlichen Vergleichen in der Regel immer sehr knapp ausgegangen ist, sowie last, but not least, keine weiteren Aspekte gegen ein enges Match auf Augenhöhe sprechen.

Und selbst, wenn Sie an diesem Punkt sind, kann die zugegebenermaßen sehr lukrative Wette auf das 2:1 noch gekippt werden, wenn Sie bei Ihren Analysen darauf stoßen, dass Spieler/in B, auf dessen / deren Niederlage Sie in diesem Fall tippen, dafür bekannt ist, sich nach einem 0:1-Rückstand hängenzulassen / aufzugeben. Comeback Qualitäten sind nun einmal auch nicht jedem Star aus ATP und WTA in die Wiege gelegt, weshalb es oft erlebt wird, dass in engen Spielen auf Augenhöhe nach tollem Kampf im ersten Satz im zweiten Satz eine relativ eindeutige Nummer aus dem Spiel wird – erst recht, wenn die / der in Rückstand geratene Spieler/in in der Folgewoche ein viel wichtigeres Turnier auf der Agenda hat und dementsprechend gar keine Bewandtnis darin hat, in einem vergleichsweise kleineren Turnier nun noch mal alles in die Waagschale zu werfen. Schlussendlich sind auch Aufgaben keine Seltenheit, die dann als Sieg zu Null gewertet werden.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir uns mit der Option auseinandergesetzt, bei Tennis Wetten durch den Gebrauch der Satz-Wette von einer höheren Quote Gebrauch zu machen. Wir haben Ihnen dabei gezeigt, wie Sie die Spiele ausfindig machen können, in denen Siege zu Null eine sinnvolle Option ist. Außerdem haben wir Ihnen aufgezeigt, weshalb der Tipp auf einen 2:1-Sieg nur selten lukrativ und nachhaltig gewinnbringend gespielt werden kann, sondern überwiegend Glücksspiel ist.

Wir hoffen, Ihrem Wettverhalten mit dieser Tennis Wetten Strategie einen weiteren Boost in die richtige Richtung gegeben zu haben, und freuen uns, wenn Sie unseren Tennis Wetten Ratgeber Artikeln auch nächstes Mal wieder treu bleiben. Dazwischen informieren wir Sie auf diesen Seiten selbstverständlich über die heißesten Spieler der großen Turniere aus ATP World Tour und WTA Tour – Prognosen zu den bestmöglichsten Tipps selbstverständlich stets eingeschlossen.




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

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