Große Bühne – große Ergebnisse? Der Effekt von Major-Turnieren im Tennis


Tennis Wetten Strategien

Obwohl Tennis im europäischen Raum neben Fußball eine der beliebtesten Sportarten für Sportwetten ist, kehrt das beliebte Rückschlagspiel erst in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Raum wieder zurück ins Rampenlicht. Namen wie die zweifache Grand Slam Siegerin Angelique Kerber, der aufstrebende österreichische Shootingstar Dominic Thiem oder auch die deutsche Nachwuchshoffnung Alexander Zverev sorgen dafür, dass das Spiel, in dem es im deutschsprachigen Raum lange Zeit neben dem Schweizer Roger Federer und ggf. noch seinem einstigen Doppelpartner und Landsmann Stan Wawrinka praktisch gar Niemanden gab, zunehmend auch wieder mediale Aufmerksamkeit erhält, obschon man im Free-TV Übertragungen von Spielen dieser Tage nur selten findet, während zu den glorreichen Zeiten von Boris Becker und Steffi Graf der Tennissport praktisch allgegenwärtig war.

Dennoch erhalten die vergleichsweise kleinen Turniere aus den ATP World Tour 250er und ATP World Tour 500er Serien der Herren sowie die WTA International Wettbewerbe der Frauen nach wie vor höchstens Randnotizen in der deutschsprachigen Presselandschaft und in den Nachrichten. Meist nur dann, wenn Spielerinnen und Spieler wie die eingangs erwähnten Namen es weit bringen. Was allerdings immer relevant war und auch bleibt, sind zweifelsfrei die vier Grand Slam Turniere der Saison: Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open. Diese Majors gepaart mit der Weltmeisterschaft der Herren (ATP World Tour Finals) und Damen (WTA Tour Championships) zum Saisonende sowie ausgewählten weiteren Majors (ATP World Tour Masters 1000er Turniere und WTA Premier Mandatory Events) sind es also, bei denen die Spieler von Anfang an im Rampenlicht stehen, während die Ergebnisse bei den vergleichsweise weniger bedeutungsvollen Turnieren gerne mal unter den Tisch fallen. Und eben weil solche Major-Turniere eine derartig große Chance für die Stars der ATP und WTA darstellen, sich in den Vordergrund spielen zu können, haben diese Events einen ganz besonderen Einfluss auf Motivation und Leistung der Profis.

Die Frage, die wir im vorliegenden Tennis Wetten Ratgeber beantworten möchten, lautet also, was Sie bei den Major-Turnieren für Ihr Wettverhalten ableiten können. Ist es wirklich so, dass manche Spieler je bessere Ergebnisse erzielen desto größer die Bühne ist? Oder kann das Rampenlicht manch einen Athleten auch davon abhalten, die Bestleistung abzurufen? Befassen wir uns also heute mit dem Effekt von Major-Turnieren im Tennis.

Welche Major-Turniere gibt es im Tennis?

Eingangs haben wir schon die Kategorien aufgezählt und obwohl es von Saison zu Saison immer mal wieder kleine Veränderungen gibt, so bleibt die Zahl an Tennis Turnieren pro Saison, die den Titel „Major“ verdienen, doch gleichermaßen konstant wie überschaubar.

Als Erstes sind natürlich die vier Grand Slam Turniere zu benennen, die in jeder Saison zu den absoluten Highlights im professionellen Tennis zu zählen sind. Dies sind bei Männern und Frauen die folgenden vier Events:

  • Australian Open (Melbourne, Australien)
  • French Open / Roland Garros (Paris, Frankreich)
  • The Championships, Wimbledon (London, Vereinigtes Königreich)
  • US Open (Vereinigte Staaten von Amerika)

Zu diesen vier Turnieren, bei denen es neben dem höchsten Preisgeld auch das größte Prestige und die meisten Punkte für die ATP, bzw. WTA Weltrangliste zu holen gibt (2.000 Punkte pro Turniersieg) gesellt sich schließlich die offizielle Weltmeisterschaft, mit der die Tennis Saison Ende Oktober (bei den Frauen), bzw. Anfang / Mitte November (bei den Herren) in der Regel endet. Hier stehen sich bei beiden Geschlechtern die acht punktbesten Spielerinnen und Spieler des gesamten Jahres gegenüber. Zunächst wird dabei in einer Vorrunde mit zwei Gruppen á vier Athletinnen / Athleten eine für Tennis sehr unübliche Gruppenphase abgehalten, ehe die beiden besten Spielerinnen und Spieler ab dem Halbfinale im gewohnten K.-o.-System den Weltmeister, bzw. die Weltmeisterin ausspielen. Diese beiden Turniere sind:

  • ATP World Tour Finals
  • WTA Tour Championships

Nach diesen fünf Major-Turnieren beginnen die Unterschiede bei ATP und WTA. Während die Herren in der Saison 2018 insgesamt neun Masters-Turniere aus der Kategorie „ATP World Tour Masters 1000“ vorzuweisen haben, da sind diese neun Events bei den Damen noch mal in vier WTA Premier Mandatory Turniere sowie fünf WTA Premier 5 Events unterteilt, wobei die erstgenannte Kategorie den deutlich höheren Stellenwert genießt. Während also bei den Herren nach den fünf wichtigsten Wettbewerben der Saison noch insgesamt neun mehr oder minder gleichwertige Turniere zu den Majors zählen, sind bei den Frauen streng genommen nur insgesamt neun Majors zu benennen, indem zu den fünf genannten noch die vier WTA Premier Mandatorys hinzugezogen werden.

Hier ein Überblick über die neun ATP World Tour Masters 1000er Turniere der Saison 2018:

  • Indian Wells Masters (Indian Wells, Vereinigte Staaten von Amerika)
  • Miami Open (Miami, Vereinigte Staaten von Amerika)
  • Monte-Carlo Masters (Monte Carlo, Monaco)
  • Madrid Open (Madrid, Spanien)
  • Italian Open (Rom, Italien)
  • Rogers Cup (Toronto, Kanada)
  • Western & Southern Open (Cincinnati, Vereinigte Staaten von Amerika)
  • Shanghai Masters (Shanghai, China)
  • Paris Masters (Paris, Frankreich)

Und hier die vier WTA Premier Mandatory Events der Damen im Jahr 2018:

  • Indian Wells Open (Indian Wells, Vereinigte Staaten von Amerika)
  • Miami Open (Miami, Vereinigte Staaten von Amerika)
  • Madrid Open (Madrid, Spanien)
  • China Open (Peking, China)

Last, but not least, haben die Frauen in Form des in 2015 eingeführten Turniers namens „WTA Elite Trophy“ noch ein zehntes und letztes Major erhalten, bei dem die besten zwölf Spielerinnen der Saison, die nicht bereits an den WTA Tour Championships teilgenommen haben, noch an einer Art B-WM teilnehmen und eine weitere Titelträgerin zum Jahresende hin krönen. Umgekehrt gibt es bei den Herren seit 2017 die sogenannten „Next Gen ATP Finals“, an der die besten acht punktbesten Nachwuchsspieler unter 21 Jahren teilnehmen, sofern sie nicht, wie im Fall von Alexander Zverev bei der Erstausgabe, bei den ATP World Tour Finals mit von der Partie waren.

Was Major-Turniere für die Motivation und Leistung der Spielerinnen und Spieler bedeuten

Wie eingangs beschrieben, ist es die größte Auszeichnung für eine/n jede/n Spieler/in der ATP, bzw. WTA, eines Tages zum Grand Slam Champion zu werden und eines der größtmöglichen Tennis Turniere der Welt zu gewinnen, was zu einem nachhaltigen Eintrag in den Geschichtsbüchern führt. Ein Spieler, der zu Beginn seiner Karriere nicht den Kindheitstraum hatte, irgendwann mal auf dem altehrwürdigen Rasen von Wimbledon als Grand Slam Sieger zu stehen oder auf den Sandplätzen von Roland Garros den Siegerpokal in die Luft stemmen zu dürfen, der würde zweifelsfrei lügen. Und genau deshalb ist bei jedem einzelnen Spieler der Welt auch die Motivation bei den vier Grand Slams im Kalenderjahr am höchsten, obschon das Rampenlicht natürlich auch hemmen kann. Schließlich ist ein Erstrundenaus gerade für die 32 besten der 128 Spielerinnen und Spieler, die auf der Setzliste gestanden sind, die größtmögliche Blamage, da es bei diesem medialen Fokus doch nicht nur die Geschichten der Gewinner sind, sondern auch die der großen Verlierer, die letztlich in Erinnerung bleiben.

Vereinfacht ausgedrückt gibt es also bis auf ganz wenige Ausnahmen wie vielleicht einen David Ferrer, dem man gerne mal nachsagt, er bestreite jedes einzelne Spiel seiner Karriere so akribisch und konzentriert, als handle es sich um ein Grand Slam Finale, zwei Sorten von Spielern bei Major-Turnieren: Jene, die auf der großen Bühne tatsächlich auch die großen Ergebnisse einfahren, und jene, die hier verglichen mit ihrem restlichen Saisonverlauf eher zu den „Underperformern“ gehören. Schauen wir also darauf, wen Sie in Hinblick auf Ihre Sportwetten bei den Major-Turnieren im Tennis hier ganz besonders im Blickfeld haben sollten.

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Wer performt auf den größten Bühnen besser und wer bleibt oft unter seinen Möglichkeiten?

Diese Stars der ATP leben für die Major-Turniere:
Als allererstes – und es wird gewiss kaum jemanden überraschen – sind hier die sogenannten „Big Four“ der ATP World Tour zu nennen, nämlich Rafael Nadal, Roger Federer, Novak Djokovic und Andy Murray. Zusammengerechnet bringen sie es auf sage und schreibe 51 Grand Slam Siege im Einzel, wodurch es in den letzten 20 Jahren mehr Grand Slam Turniere gab, bei denen einer dieser vier Spieler am Ende gewonnen hat, als Turniere, bei denen ein anderer Spieler am Ende den Siegerpokal in Empfang nehmen durfte. Und das liegt durchaus auch daran, dass diese Spieler bei den Major-Turnieren in einer bemerkenswerten Regelmäßigkeit über sich hinauswachsen.

Nehmen wir beispielsweise Novak Djokovic. Der serbische Superstar, der bis zu seiner Verletzung im vergangenen Jahr die männliche Tennis Szene über Jahre hinweg fast im Alleingang dominiert hat, absolvierte bis heute (Stand: 24. April 2018) 955 Matches in der ATP World Tour, von denen er 788 Stück gewann. Hochinteressant dabei: obwohl die Grand Slam Turniere bei 68 Turnieren in der Saison 2018 einen prozentualen Anteil von gerade einmal 2,6% aufweisen, entfallen sage und schreibe 29,3% aller gewerteten Spiele des Serben auf die vier Grand Slams. Und hier gewann der Djoker 240 seiner 280 Partien und bringt es auf eine phänomenale Siegquote von 85,7%. Zum Vergleich: von seinen 675 Spielen außerhalb der vier Grand Slams gewann er „nur“ 548, was eine Siegquote von 81,19% ergibt – und das, obwohl ihm bei den Grand Slams die insgesamt stärkeren Gegner gegenüberstehen, weshalb sein Schnitt hier eigentlich schlechter sein müsste.

Auf ein ähnliches Bild bringt es der 20-fache Grand Slam Sieger Roger Federer, der 86,5% aller seiner Grand Slam Spiele gewann, während es außerhalb der vier namhaftesten Majors eben „nur“ 80,33% sind. Bei Rafael Nadal finden wir derweil den Spitzenwert bei den „Big Four“, denn der Stier von Manacor gewann sage und schreibe 87,1% aller Grand Slam Partien, während es hier bei den Nicht-Grand Slams eine Siegquote von 81,14% ist. Last, but not least, bringt auch Andy Murray es auf 81,4% Siege aus all seinen Matches auf den vier großen Bühnen, während der Wert des Briten diese Majors mal ausgeklammert „nur noch“ 76,8% an gewonnenen Spielen beträgt – oder in andere Verhältnisse übersetzt: statt vier von fünf Matches gewinnt der Schotte außerhalb der Grand Slams statistisch gesehen nur noch drei von vier Partien.

Diese eindrucksvolle Bilanz der „Big Four“ unterstreicht folgerichtig auch die These, dass eine große Bühne bei den wirklich großen Spielern, die sich über Jahre hinweg an der Spitze der Welt etabliert haben, die größtmöglichen Ergebnisse nach sich zieht.

Diese Stars der ATP bleiben bei Majors oft im Hintergrund:
Bleiben hier also die Spitzenspieler der ATP World Tour übrig, die gemessen an ihren teilweise hohen Rängen in der ATP Weltrangliste eben noch keine oder stark überschaubare Erfolge bei den Major-Turnieren vorzuweisen hatten. Allen voran ist hier sicherlich der Kroate Marin Cilic zu benennen, der zwar derzeit auf einem souveränen vierten Rang in der ATP Weltrangliste zu finden ist und im Jahr 2014, als wirklich alles für ihn passte, bei den US Open 2014 seinen ersten und einzigen Grand Slam Pokal in Empfang nehmen durfte, der sich allerdings einen gewissen Ruf dafür erarbeitet hat, in den entscheidenden Spielen zu patzen, sobald es gegen die wirklich ernstzunehmenden Gegner geht. So hat Mrnja zwar bei den US Open 2014 Roger Federer im Halbfinale eliminieren können, der Titelgewinn führte anschließend aber über Underdog Kei Nishikori. Das größte Manko des Kroaten ist aber gar nicht mal die schlechte Grand Slam Bilanz, denn hier ist er mit 72,3% Siegquote immer noch ein guter Spieler. Vielmehr bricht ihm seine extrem miese Quote gegen Kontrahenten aus den Top 10 der ATP Weltrangliste jedes Mal aufs Neue das Genick, denn von exakt 100 Duellen gewann er hier gerade einmal 29 Stück = 71% verlorene Spiele, sobald es „ernst“ wird. Und weil Major-Turniere zwangsläufig nur über die Topstars führen, ist er bei solchen Majors eben selten ein Titelkandidat.

Ähnliches ist bei dem bulgarischen Aufsteiger Grigor Dimitrov zu beobachten, der zwar Ende letzter Saison die ATP World Tour Finals gewinnen konnte und den Ruf, gegen Top 10 Spieler ebenfalls nichts holen zu können, etwas widerlegt hat, der allerdings als Nummer fünf der ATP Weltrangliste lediglich 61,5% aller Grand Slam Partien für sich entscheiden konnte und bislang lediglich zwei Mal in seiner Karriere wenigstens in das Halbfinale eines dieser wichtigsten Majors einziehen konnte.

Aber auch ein deutscher Spieler ist ein echter Underperformer bei den Grand Slams, nämlich der Shootingstar Alexander Zverev. Zwar sicherte sich „Sascha“ 2017 zwei große Major-Titel in Rom und Montreal, wo die mediale Berichterstattung allerdings auch nicht allzu beachtlich war, hat allerdings bis heute nur ein einziges Mal überhaupt das Achtelfinale bei einem der vier Grand Slams erreicht (Wimbledon 2017) und ist ansonsten immer vorzeitig ausgeschieden. Ergibt eine Siegquote von gerade einmal 56,5%, während er außerhalb der vier Grand Slam Turniere immerhin 64,5% aller Matches für sich entscheiden konnte. Festzuhalten ist also, dass der Deutsche derzeit auf den ganz großen Bühnen noch ähnlich blockiert zu sein scheint wie es Grigor Dimitrov über weite Strecken seiner Karriere bislang ebenfalls war. Gegen diese beiden Namen zu tippen, kann hier und da also durchaus eine sinnvolle Option sein.

Diese Stars der WTA wachsen bei Majors über sich hinaus:
Bei den Damen sollten Sie trotz ihres gestiegenen Alters auch heute noch die „Williams sisters“ ganz weit oben auf dem Zettel haben, die nicht nur bei den vier Grand Slams im Jahr, sondern auch bei den für Damen ohnehin überschaubaren, eingangs genannten Majors stets über sich hinauswachsen. Trotz ihrer inzwischen 37 Jahre auf dem Buckel spielte sich Venus Williams in 2017 nicht nur in die Endspiele von Australian Open und Wimbledon sowie ins Halbfinale der US Open, sondern darüber hinaus auch noch ins große Finale der WTA Tour Championships. Und auch bei den restlichen vier Majors war es in Miami immerhin das Halbfinale, während sie dieses Jahr gerade erst in Indian Wells erneut die Runde der letzten vier Damen erstürmte. Obschon die Amerikanerin hier und da bei kleineren Turnieren für frühe Niederlagen bekannt ist, scheint sie auf den größten Bühnen der Welt noch sehr gut zu funktionieren.

Gleiches gilt natürlich für ihre jüngere Schwester, die sich nach ihrer Schwangerschaftspause zwar erst noch wieder beweisen muss, die allerdings bei 23 Grand Slam Trophäen in der heimischen Vitrinensammlung über zwei Dekaden hinweg nahezu unantastbar war und gewiss bei aufsteigender Form auch heute noch eine ernstzunehmende Bedrohung für die gesamte WTA Tour darstellt.

Ebenfalls nicht außer Acht lassen, darf man die oftmals von Leistungsschwankungen geplagte Spanierin Garbine Muguruza. In ganz jungen Jahren gelangen der in Venezuela geborenen Ausnahmespielerin bereits zwei Grand Slam Siege (French Open 2016 und Wimbledon 2017), obschon seit ihrem ersten Coup in drei der folgenden sieben Turniere in der zweiten Runde Endstation war, was es etwas schwer macht, eine Regel abzuleiten. So bleibt sie eine hochinteressante Spielerin, die bei entsprechenden Quotenverteilungen für gleichermaßen Favoriten-, wie Außenseitertipps immer mal wieder gut ist, da sie von den großen Bühnen je nach Tagesform gleichermaßen beflügelt wie auch blockiert werden kann – eine Varianz, die Sie bei Ihren Tennis Wetten beachten sollten. Nichtsdestotrotz: vier ihrer sechs Einzeltitel in der WTA Tour gehen auf Major-Turniere zurück, weshalb sie gerade hier dann doch unterm Strich eher über sich hinauswächst.

Diese Stars der WTA bleiben bei den Major-Turnieren unter ihren Möglichkeiten:
Allen voran ist hier die ukrainische Überfliegerin Elina Svitolina zu benennen, die in der Saison 2017 die offiziell erfolgreichste Spielerin der gesamten WTA Tour war, wenn man es in gewonnenen Einzeltiteln bewertet. Die meisten Punkte machte am Ende nämlich Garbine Muguruza, die zwar deutlich weniger Turniere gewann, dafür aber eben größere. So lassen sich unter den bislang elf Einzeltiteln in der WTA Tour der 23-jährigen Ukrainerin bislang noch keine Major-Titel finden (bzw. mit drei WTA Premier 5 Turnieren nur drei „halbe“), was letztlich auch der Grund dafür sein dürfte, dass Elina Svitolina aktuell „nur“ auf Platz vier der WTA Weltrangliste zu finden ist und die Division der Damen nicht schon längst anführt. Denn: bei 22 Grand Slam Turnieren, die sie bislang bestritten hat, schaffte sie es bisher nicht ein einziges Mal bis ins Halbfinale und musste sich dabei vor allem in ihrer bislang stärksten Saison 2017 immer wieder auch Gegnerinnen geschlagen geben, gegen die sie als haushohe Favoritin auf den Platz gegangen war.

Ähnlich unter ihren Möglichkeiten bleibt bei den Grand Slam Turnieren gerne auch Simona Halep, die nach wie vor als „ungekrönt“, bzw. „unvollkommen“ gilt, da sie zwar um den Jahreswechsel herum den Sprung auf Platz eins der WTA Weltrangliste geschafft hat, allerdings den ganz großen Titel nach wie vor nicht vorweisen kann. So verlor die Rumänin, die sich vor lauter Ehrgeiz und um „ungestörter“ spielen zu können sogar mal die Brüste verkleinern ließ, nicht nur bereits drei Grand Slam Endspiele, sondern auch ihr Endspiel bei den WTA Tour Championships 2014 um die Weltmeisterschaft sowie acht weitere Major-Endspiele bei den WTA Premier 5 und WTA Premier Mandatory Turnieren. In diesen Kategorien gab es zwar schon ein paar kleine Erfolge, dennoch haftet ihr spätestens seit dem Totalausfall im French Open 2017 Endspiel, als ihr die Nerven versagten und sie gegen die krasse Außenseiterin Jelena Ostapenko eine 1:0-Führung herschenkte, der Ruf an, bei großen Turnieren im Hintergrund zu bleiben, weshalb auch gegen Simona Halep hier und da lukrative Tipps abgegeben werden können.

Die Dritte im Bunde ist die aufschlagstarke Tschechin Karolina Pliskova, die bei Wimbledon 2017 die Führungsposition in der WTA Weltrangliste übernommen hatte – und das, nachdem sie in Runde zwei ausgeschieden war. Der 26-Jährigen fehlt trotz der Tatsache, dass sie über einen kurzen Zeitraum hinweg ganz oben im Ranking zu finden war und die 23. Spielerin der Geschichte wurde (zudem die erste Tschechin), der diese Ehre zuteil geworden war, die Landsfrau Petra Kvitova (zwei Grand Slam Siege) nie gelungen ist, noch jedweder Major-Titel in ihrer Vita. So hat Plisko bislang noch nicht einmal ein WTA Premier Mandatory auf dem Konto, was umso mehr dafür spricht, dass sie bei den Major-Turnieren oft unter den an sie gesteckten Erwartungen zurückgeblieben ist. Denn der Status als ehemalige Weltranglistenerste sowie insgesamt neun Pokale im Einzel verweisen darauf, dass sie grundsätzlich zu den besseren Spielerinnen ihrer Generation zu zählen ist. Weil sie allerdings umgekehrt sehr oft in drastischen Favoritenrollen bei den Buchmachern zu finden ist, kann auch hier ggf. der eine oder andere Außenseitertipp auf ihre Gegnerinnen sehr schnell sehr lukrativ werden.

Fazit: Wie diese Erkenntnisse Ihr Wettverhalten zukünftig beeinflussen sollten

In diesem Beitrag haben wir Ihnen gezeigt, dass es tatsächlich eine Verbindung zwischen der Größe des Turniers und den Ergebnissen bestimmter Spielerinnen und Spieler gibt. Dabei war es uns wichtig, auf Auffälligkeiten in der Vergangenheit hinzuweisen, aus denen Sie nun im nächsten Schritt allerdings auch die richtigen Rückschlüsse ziehen müssen.

Denn Tennis Wetten sind ein sehr komplexes Feld, in dem nur dann langfristig gesehen Gewinn erzielt werden kann, wenn Sie ganzheitlich denken. Und hierzu muss jedes Spiel so akribisch wie möglich analysiert werden, damit sich Tipps ergeben, in denen Sie mit einem positiven Erwartungswert die Wetten abgeben können, die Ihre Bankroll im Laufe der Zeit auch anwachsen lassen. Dass es dabei nicht nur auf das aktuelle Ranking der Kontrahenten, ihre gemeinsame Bilanz (head to head) oder ihre Vorlieben in puncto Belag ankommt, dürfte sich dabei von selbst verstehen. Umso wichtiger, dass Sie in diesen Bewertungen bestimmter Partien stets im Hinterkopf behalten, dass beispielsweise die „big four“ der Herren bei den Grand Slam Turnieren besonders stark sind, während ein Alexander Zverev oder eine Elina Svitolina hier noch gemessen an ihrem ansonsten hohen Stellenwert den Beweis erbringen müssen, dass sie es auch auf den ganz großen Bühnen können.




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