Der erste Aufschlag beim Tennis als Indikator für eine Satz-Wette? Tipps & Strategien


Tennis Wetten Strategien

Wer sich intensiv damit auseinandersetzt, wie man erfolgreich auf Tennis wettet, der wird bereits wissen, dass es oftmals ganz kleine Nuancen sind, die zu lukrativen Tipps führen. Gerade im Bereich der Live-Wetten bietet nahezu jeder große Anbieter von Tennis Wetten eine Vielzahl an auf den ersten Blick kleinen Nebenwetten an, die jedoch zu sehr attraktiven Gewinnen führen kann. Beispielsweise wer innerhalb des einzelnen Spiels den nächsten Punktgewinn schafft. Ob der laufende Satz zu Null, zu 15, zu 30 oder zu 40 enden wird oder am Ende sogar noch von dem / der Spieler/in, der / die gerade Aufschlagspiel hat, verloren wird. Dabei ist es immer wichtig, die grundlegenden Basisinformationen über die Athleten /-innen beisammen zu haben, die gerade auf dem Platz stehen.

Sprich: wie performen sie auf dem Belag, der gerade bespielt wird? Wie gut ist ihr Service? Wie lauten ihre aktuellen Werte beim Return? Wie sieht die aktuelle Formkurve aus? Und natürlich müssen Sie ebenfalls darüber Bescheid wissen, welche Art von Tennis Stil auf welchem Belag besonders gut, bzw. schlecht zur Geltung kommt. Lassen sich hiermit gerade beim Tennis in manchen Situationen sehr treffliche Aussagen zum potenziellen Ausgang vieler Spiele tätigen (zumindest in der Sieg-Wette), so kommt es doch gerade bei einzelnen Live-Wetten zum Ausgang eines Satzes oder einzelnen Spieles auf weitere Nuancen an, die man im Auge behalten sollte.

Und genau hier gilt der erste Aufschlag beim Tennis gemeinhin als eine Art Indikator für eine Satz-Wette. Schließlich beginnt der Spieler, bzw. die Spielerin, der / die den Satz mit dem Aufschlagspiel eröffnen kann, beim Stand von 6:6 theoretisch auch den Tie-Break und erhält zumindest in letzter Instanz somit einen kleinen, aber feinen Vorteil. Aber ist dieser vermeintliche Vorteil auch in Zahlen belegbar, sodass Sie nach der gefallenen Entscheidung, wer in dem Satz zuerst aufschlagen wird, tatsächlich eine Basis dafür erhalten, hier ggf. gewinnbringende Live-Wetten auf den Ausgang dieses Satzes spielen zu können? Dieser Frage und weiteren gängigen „Tennis Mythen“ im Zusammenhang mit dem ersten Aufschlag als Indikator für Satz-Wetten gehen wir dabei im vorliegenden Tennis Wetten Ratgeber ausführlich auf den Grund. Nach den dazugehörigen Tipps für gewinnbringende Tennis Wetten zeigen wir Ihnen außerdem eine Strategie, wie Sie das Wissen, wer den ersten Aufschlag hat, auch wirklich in gewinnbringende Live-Wetten verwandeln können.

Der erste Aufschlag beim Tennis – das sind die gängigen Erwartungen

Wenn der erste Aufschlag beim Tennis als Indikator für eine Satz-Wette oder Punktwette herangezogen werden soll, so trifft man dabei auf zwei gängige Erwartungshaltungen. Die erste Annahme haben wir dabei eingangs schon angesprochen. Es wird gemeinhin davon ausgegangen, dass es ein Vorteil ist, einen Satz mit dem eigenen Aufschlag eröffnen zu können. Einerseits können Spielerinnen und Spieler mit starkem Service damit relativ zielsicher immer mit einem Spiel in Führung gehen, was den / die Gegner/in anschließend jedes Mal aufs Neue unter Zugzwang setzt, wodurch ggf. Fehler wegen Nervosität sich häufen und Returns wahrscheinlicher werden. Und andererseits wäre selbst beim Stand von 6:6 dann der / die Spieler/in mit dem ersten Aufschlag auch im Tie-Break in der mehr oder weniger komfortablen Position, beim dort stetig wechselnden Aufschlagspiel die ersten Bälle zu bekommen. Es wird also gemeinhin davon ausgegangen, dass es ein klarer Vorteil ist, wenn man in einem Satz zuerst aufschlägt.

Und die zweite gängige Erwartungshaltung mit diesem ersten Aufschlag beim Tennis bringt interessanterweise noch ein „aber“ mit. Denn gemeinhin wird darüber hinaus davon ausgegangen, dass ein/e Spieler/in von ATP / WTA in jedem Satz am liebsten zuerst aufschlagen würde – mit Ausnahme des allerersten Satzes im Spiel. Der „common sense“ lautet nämlich, dass es ein Nachteil ist, das Tennis Match mit dem eigenen Service eröffnen zu müssen, da im unaufgewärmten Zustand die Fehlerquote am höchsten sei, während derjenige / diejenige Spieler/in, der / die zuerst returniert, ein Spiel lang Zeit habe, um sich zu akklimatisieren, ehe man beim eigenen Aufschlag anschließend dann bereits im Match angekommen sei.

Zusammengefasst lautet die Erwartungshaltung für Tennis Wetten also, dass ein/e Spieler/in im „Best of 3“-Modus optimalerweise im ersten Satz zuerst den Return spielen möchte, ehe er / sie im zweiten Satz zuerst selbst aufschlägt. Die Statistik sollte das folgerichtig nun belegen. Schauen wir also auf die Zahlen!

Überragendes Live Wetten Angebot
Beste Aktionen für Bestandskunden
Toller Bonus für Neukunden!

Der erste Aufschlag beim Tennis – das sagen die Zahlen und Statistiken

Und um es gleich an dieser Stelle schon vorwegzunehmen – die Statistik bekräftigt diese gemeinhin als „gegeben“ betrachteten Aussagen nicht. Eine sehr wichtige Information für jeden, der in der Vergangenheit diesen Einschätzungen folgend mal die eine oder andere Satz-Wette oder Punktwette in den Sand gesetzt hat.

Denn: tatsächlich gewinnt im ersten Satz bei den Männern der ATP World Tour zu 55,4% der Spieler mit dem ersten Aufschlag, während es bei den Frauen der WTA Tour sogar 56,6% sind. Nun könnte man annehmen, dass lediglich Annahme Nummer zwei ein Irrglauben ist und immer der / die Spieler/in mit dem ersten Aufschlag oberhalb der 50:50-Grenze seine / ihre Sätze gewinnt. Interessanterweise gewinnt aber ein Spieler aus der ATP, der im zweiten Satz zuerst aufschlägt, im Durchschnitt bloß noch 44,3% seiner Sätze, während es bei den Spielerinnen der WTA im zweiten Satz ebenfalls nur noch 44,0% sind.

Zwei Statistiken, die so erstaunlich nah beieinander liegen, dass hier also eine sehr radikale Beobachtung festgehalten werden muss. Nicht nur ist es nämlich nicht so, dass die eben angesprochenen Annahmen einfach nur nicht stimmen, sondern viel mehr: das krasse Gegenteil geht aus der Statistik hervor!

Will heißen: die höchste Zahl an klaren 2:0-Siegen in ATP und WTA ist nicht etwa in der Konstellation zu finden, wo Spieler A im ersten Satz mit dem Returnspiel beginnt und im zweiten Satz als erstes serviert, sondern Spieler B, der im ersten Satz mit seinem eigenen Aufschlag ins Spiel startet, hat nicht nur eine mehr als 5% höhere Chance darauf, den Satz nach Hause zu holen, sondern er hat auch im zweiten Satz eine mehr als 5% größere Chance, nach dem Start mit eigenem Return den Punktgewinn mit nach Hause zu nehmen.

Ein Erklärungsversuch könnte dabei wie folgt aussehen: grundsätzlich gewinnt ganz grob heruntergebrochen in vier von fünf Fällen in der ATP World Tour ein Spieler sein Service-Spiel, während es bei den Frauen der WTA Tour nur sechs bis sieben von zehn Fällen sind. Blickt man nun allerdings nur auf den allerersten Satz eines kompletten Tennis Matches, sprich den allerersten Service im ganzen Spiel, so holt ein Mann in 87,7% aller Fälle den ersten Punkt (in Relation zu den bei Herren üblichen 80,8%), während es bei den Frauen ein beachtlicher Wert von 74,3% ist (im Vergleich zu 63,4%).

Wie Sie das Wissen, wer den ersten Aufschlag hat, in gewinnbringende Live-Wetten verwandeln können

Zunächst einmal müssen Sie sich von den antiquierten Annahmen frei machen, dass es immer ein Vorteil ist, einen Satz mit eigenem Service zu eröffnen (ist es im zweiten Satz, wie bei den Werten gezeigt, nämlich nachweislich nicht), während man im ersten Satz lieber den Gegner / die Gegnerin das Spiel beginnen lassen will (denn gerade hier wird das erste Spiel eines Matches so hochwahrscheinlich wie sonst nie wieder im weiteren Spielverlauf gewonnen).

Im zweiten Schritt geht es dann darum, was wir aus diesen Werten lernen können. Und den ersten Rückschluss können wir direkt aus dem Bruch mit der zweiten Annahme ableiten. Weil nämlich der Spieler / die Spielerin, der / die das Match eröffnet, so hohe Chancen hat, wie sonst nie im Spiel, das erste Aufschlagspiel durchzubekommen, sollten hier sehr oft lukrative Wetten möglich sein, wenn Sie sofort die ersten Live-Wetten nutzen, die sich nach der Entscheidung, wer das Spiel eröffnet, für den ersten Punktgewinn auftun. Wichtig ist es dabei aber, dass Sie hier nicht blind tippen, sondern sich daran erinnern, dass es bei den Herren im Schnitt um die 87% waren, während es bei den Frauen um die 75% sind. Und das heißt eben, dass hier von 100 Wetten auch 13 bei den Herren und 25 bei den Damen verlieren werden. Folgerichtig dürfen Sie hier die Aspekte, wer grundsätzlich favorisiert ist, wer ein wie gutes Service-Spiel und Return-Spiel hat, und welcher Belag überhaupt welches Spiel fördert, hier nie aus den Augen verlieren. Zum Aufschlag der Damen haben wir Ihnen dafür hier in unserem Tennis Wetten Ratgeber viele wichtige und wissenswerte Informationen bereitgestellt.

Last, but not least, können Sie den ersten Aufschlag in Verbindung mit dem aktuellen Satz durchaus als Indikator für eine potenzielle Satz-Wette nehmen – nur eben nicht so, wie es im „common sense“ angenommen wird. Stattdessen sollten Sie sich merken, dass der erste Service im ersten Satz eine in etwa 5% höhere Chance hat, zu einem Satzgewinn zu führen (sprich: aus 50:50 wird 55:45), während es im zweiten Satz mit dem ersten Service 5% weniger sind (aus 50:50 wird hier 45:55). Nun liegen aber – und das ist das Allerwichtigste – selten komplette 50:50-Situationen vor. Insofern werden Sie vermutlich zu einer Bewertung einer Partie mit klarer Rollenverteilung gekommen sein. Beispielsweise sehen Sie 65% Siegchance für Spieler A und nur 35% für Spieler B oder 73% für Spielerin A und 27% für Spielerin B. Wichtig ist es also, dass Sie diese Werte nun um Nuancen im Bereich der Live-Wetten nachkorrigieren dürfen, sofern Sie das Wissen, wer den ersten Aufschlag in welchem Satz hat, erlangt haben. Mehr aber auch nicht. Dementsprechend kann diese Beobachtung dazu führen, dass Sie eine Live-Wette mit positivem Erwartungswert erhalten werden, es kann aber auch sein, dass selbst die verschobenen 5% aus dem Durchschnitt aller Tennis Matches der ATP und WTA keinen positiven Erwartungswert kreieren, weshalb in diesen Fällen der erste Aufschlag beim Tennis nicht den finalen Ausschlag für eine Wette geben kann.

Fazit

Im vorliegenden Tennis Wetten Ratgeber haben wir gleich zwei fast schon für „common sense“ gehaltene Tennisweisheiten als urbane Legenden entlarvt. So scheint es tatsächlich so zu sein, dass sich über vermeintlich logisch wirkende Annahmen, die allerdings mit Zahlen in keiner Weise belegt werden können, falsche Rückschlüsse entwickelt haben, die – wenn man ihnen folgt – in einen negativen Erwartungswert führen. Fast wie beim Fußball, wo der Irrglaube, dass die Mannschaft, die in einer K.-o.-Runde mit Hin- und Rückspiel zuerst Heimrecht hat, im Nachteil ist, sogar so weit verbreitet ist, dass beispielsweise im Champions League Achtelfinale alle acht Gruppenzweiten zuerst zuhause antreten müssen, während die acht Gruppensieger im Rückspiel Heimrecht haben. Ein Blick in die offiziellen Statistiken zeigt aber auch hier: am Ende setzen sich die Teams, die im Hinspiel zuhause gespielt haben, wesentlich sicherer durch.

Kurzum: verfallen Sie bitte nicht einem der beiden Irrglauben rund um den ersten Aufschlag beim Tennis, sondern ziehen Sie lieber den hier dargelegten Rückschluss, wie Sie mit dem Wissen darum, dass das, was als Vorteil bewertet wird, gar keiner ist, Live-Wetten im umgekehrten Stil abgeben können. Zu wissen, dass der allererste Service in einem Tennis Match die nahezu größtmögliche Wahrscheinlichkeit hat, in eine 1:0-Führung verwandelt zu werden, ist schließlich in der Tat ein wertvoller Indikator dafür, bei Live-Wetten, die ohnehin immer etwas geringere Quoten als die Pre-Match-Wetten aufweisen, so manchen positiven Erwartungswert zu finden. Denn wie immer gilt: das Wissen, dass der erste Aufschlag in einem Spiel meistens in einen Punkt mündet, darf zu keiner blinden Abgabe eines Tippscheins führen, sondern sollte lediglich die Eintrittswahrscheinlichkeit einer bestimmten Wette (beispielsweise den Punktgewinn in einer Live-Wette) um ein paar Prozentpunkte verschieben. Ob das dann für einen positiven Erwartungswert ausreicht, ist anschließend immer individuell in Abhängigkeit der Quoten der Buchmacher auszurechnen.




Die genannten Angebote sind möglicherweise auf Neukunden beschränkt oder nicht mehr gültig. Es gelten die AGB des Wettanbieters. Genaue Details ersehen Sie bitte direkt aus der Webseite des Wettanbieters. Alle Tipps basieren auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!

Die Top 3 Wettanbieter für Tennis-Wetten:

Aktuelle Tennis Wetten News: