Der Einfluss des Tennis Coachs auf die Leistung der Spieler – Tennis Wetten Strategie


Tennis Wetten Strategien

Jeder Tennis Spieler – und natürlich auch jede Spielerin – hat einen Tennis Coach. Manchmal sogar mehrere. Bei den einen ist das der eigene Vater. Bei anderen immer noch der Trainer aus Jugendjahren. Und wiederum anderen Stars der ATP World Tour und WTA Tour steht ein ehemaliger Superstar zur Seite, wie es beispielsweise eine Zeit lang mal Stefan Edberg bei Roger Federer war, Ivan Lendl bei Andy Murray, oder bei Novak Djokovic erst Boris Becker und dann Andre Agassi.

Selbstverständlich sind dabei auch Trainerwechsel an der Tagesordnung. Zwar vielleicht nicht in der beständigen Regelmäßigkeit, wie man es im Fußball kennt, wo ja bekanntermaßen auch mit viel Hingabe auf die erste Trainerentlassung der Saison gewettet wird, dafür aber gerade in der einmonatigen Winterpause im Dezember nicht gerade selten. Wer also gerade eine/n bestimmte/n Spieler/in der ATP oder WTA betreut, müsste dementsprechend ja schon in einer gewissen Korrelation zur Leistung des Spielers / der Spielerin stehen. Zumindest ist genau das eine interessante Grundannahme, die wir in diesem Beitrag prüfen möchten.

Denn wenn man sich auf die Aussage festlegen kann, dass der Tennis Coach einen Einfluss auf die Leistung seines Schützlings hat, dann müsste man einen Schritt weitergedacht ja auch sagen können, dass der / die Trainer/in ebenfalls einen Einfluss auf das Wettverhalten von uns – den Tennis Wetten Spielern – haben müsste.

In unserem heutigen Tennis Wetten Ratgeber wollen wir dieses Thema deshalb so breit wie möglich durchleuchten, um hier zu einer fundierten Einschätzung gelangen zu können, ob und inwieweit wir nur mit Blick auf den derzeitigen Trainer eines Spielers / einer Spielerin Rückschlüsse für unser eigenes Wettverhalten ziehen können.

Wie ein Tennis Coach arbeitet

Ein grundsätzlicher Unterschied zu den meisten anderen Sportarten, in denen Spieler oder Mannschaften Trainer an ihrer Seite haben, besteht darin, dass der Tennis Coach während des Spiels keinen Einfluss auf das Geschehen auf dem Rasen nehmen kann. Zwar ist es bei den Damen hier und da gestattet, dass der Trainer in den Pausen kurze Gespräche mit seinen Schützlingen führt, bei den Herren wiederum ist ein Rat oder Beistand des Coachs maximal im Davis Cup gestattet und wird ansonsten klar unterbunden. Schließlich lebt diese Individualsportart ja gerade davon, dass ein/e Spieler/in selbstständig Lösungen für Probleme auf dem Platz finden muss und sich dementsprechend alleine durchbeißt. Was es etwas wenig transparent für Gelegenheitszuschauer macht, ist die Tatsache, dass in puncto Coaching auf dem Platz (das sogenannte On-Court-Coaching) drei Regelwerke nebeneinander koexistieren, die in unterschiedlichen Situationen zur Anwendung kommen. Diese lauten:

  • Absolut kein Coaching erlaubt – ATP World Tour / Grand Slam Turniere / Olympische Spiele
  • Ein Coaching pro Satz erlaubt – WTA Tour mit Ausnahme der Grand Slam Turniere
  • In jeder Spielpause – Davis Cup und Fed Cup

Als erstes Zwischenfazit ist damit schon mal festzuhalten, dass sich das Coaching eines Tennis Trainers grundsätzlich auf die Vorbereitung eines Spiels, bzw. eines gesamten Turniers reduziert, während der / die Spieler/in auf dem Platz mehr oder minder sich selbst überlassen ist. Denn selbst bei dem einen Coaching pro Satz, das den Damen in der Regel zugestanden wird, lassen sich insgesamt doch nur wenig taktische Aspekte besprechen. In der Regel versucht der Trainer diese Zeit also mit Motivation zu füllen. Was es dabei aber so brisant macht, ist die Tatsache, dass das On-Court-Coaching – obschon streng verboten – eben doch passiert. Ob dies nun Zwischenrufe sind, die in einer lauten Halle gerne mal untergehen, oder anderweitige Signale, die dem / der Spieler/in eine Art Zuspruch, Bestätigung oder auch kleinen Motivationsschub geben. Nichtsdestominder konzentriert sich die Arbeit eines Tennis Trainers dementsprechend auf die Zeit zwischen den Spielen.

Grundsätzlich darf man dabei davon ausgehen, dass ein Star, der es bereits in gewisse Gefilde der ATP oder WTA Weltrangliste geschafft hat, nicht wirklich darauf angewiesen ist, durch einen Trainer in grundlegenden Spielmechaniken unterrichtet zu werden. Das wäre eine Arbeitsweise, die viel eher noch im Jugendbereich zu finden ist. So muss ein Coach vielmehr ein sehr akribischer Beobachter sein. Er muss die Stärken und Schwächen seines Schützlings herausfinden und erspüren. Und damit ist natürlich nicht das Wissen gemeint, das jeder Gelegenheits Tennis Fan hat, wie beispielsweise, dass der Sandplatz für Rafael Nadal die große Stärke und für Roger Federer die große Schwäche ist. Vielmehr geht es darum, ausfindig zu machen, was einen Spieler (bzw. eine Spielerin) besonders stark macht. Wann er / sie sein / ihr bestes Tennis auf den Platz bringt. Und natürlich umgekehrt auch, wann das eben partout nicht gelingt. Was dahintersteckt, wenn absolut gar nichts zusammenlaufen will.

Im zweiten Schritt geht es darum, innerhalb des Trainings die Stärken der Spieler/innen zu stärken und ihre Schwächen entsprechend zu schwächen.

Und natürlich spielt auch die Einstimmung auf den kommenden Gegner eine große Rolle. So ist es Aufgabe des Coachs und ggf. seines Teams, herauszufinden, wo er / sie angreifbar ist, und somit eine Art Matchplan zu erstellen. Beispielsweise dem Schützling gezielt mit auf den Weg zu geben, gegen Gegner/in xyz nach Möglichkeit immer auf die als Schwäche identifizierte Rückhand zu spielen. Oder gegen schnelle und konterstarke Kontrahenten/-innen anstelle von Stopbällen, mit denen das Gegenüber ausgetrickst werden soll, lieber das eigene Spiel durchzuziehen und es beispielsweise mit starken Topspins zu versuchen. Ist der Matchplan erst einmal entwickelt, ist es nun am Spieler, bzw. an der Spielerin, diesen umzusetzen.

Welche Arten von Tennis Trainern es gibt

Grundsätzlich ist es im Tennis nicht anders als im Fußball. So sind hier so viele verschiedene Trainertypen zu finden wie es Menschen gibt. Von einem akribischen Arbeiter, der alles analytisch bis in die Haarspalten durchleuchtet, über den Motivator, der mit gewissen Tricks und Techniken versucht, per Motivation das Maximum aus seinen Schützlingen herauszukitzeln, bis hin zum Schleifer, der die Auffassung vertritt, dass man nur über tägliche, harte Arbeit ans Ziel gelangt.

Gerade im letztgenannten Bereich gibt es dabei im Tennis Sport leider auch eine lange Liste an schwarzen Schafen. Man denke nur an die in Deutschland geborene Kroatin Mirjana Lučić-Baroni. 1996 noch US Open und 1997 Australian Open Champion bei den Juniorinnen, startete sie 1997 ihre Karriere in der WTA Tour und konnte als erste Spielerin der Geschichte gleich das allererste Tennis Turnier bei den Profis, an dem sie jemals teilgenommen hat, gewinnen, ehe sie 1999 in Wimbledon sogar im Halbfinale stand. Die WTA Bol 1997 in Kroatien sollte aber einer von insgesamt lediglich drei Einzeltiteln ihrer Karriere bleiben, denn wie sich später herausstellte, wurde sie in diesen jungen Jahren von ihrem cholerischen und gewaltbereiten Vater – gleichzeitig ihr Trainer – massiv geschlagen, was im Jahr 2000 einen drastischen Fall in der WTA Weltrangliste zur Folge hatte, ehe sie zwischen 2004 und 2006 lediglich zwei Spiele absolvierte. Inzwischen sieht man sie zwar wieder regelmäßig auf der Tour und sie scheint mit ihrem neuen Trainer Marin Bradarić ihr Glück gefunden zu haben, nichtsdestotrotz ist das einst so hoffnungsvolle Talent leider kein Einzelfall.

Und dennoch gibt es eben auch Fälle, in denen ein/e Spieler/in grundsätzlich eine feste Führung brauchen könnte. So gibt es beispielsweise Spieler wie den Franzosen Gael Monfils, der seit Jahr und Tag den Ruf des ewigen Talents genießt. Obschon er an wirklich guten Tagen grundsätzlich das Zeug dazu hat, jeden Gegner zu schlagen, bringt er es auf lediglich sieben gewonnene Einzeltitel in der ATP World Tour – darunter nicht ein einziger Major-Titel. Einst war der geborene Pariser ein Schützling vom deutschen Trainer Jan de Witt, der über Gael Monfils sagte, er sein ein Filou. Etwas, das auch andere Trainer, mit denen der Franzose zusammengearbeitet hat, bestätigen. So sei Gael Monfils ein Spieler, der sich nicht viel aus Absprachen mache, gerne mal zu spät zum Training komme oder schlimmstenfalls auch mal gar nicht. Passenderweise hat er sich allerdings stets Trainer gesucht, die ihm seine Freiheiten gelassen haben. Trainer, die sich an seine Flatterhaftigkeit angepasst haben, anstatt ihn zumindest ein bisschen zu triezen.

Umso interessanter ist in diesem Zusammenhang die Frage, was Gael Monfils in seiner Karriere hätte Großes erreichen können, wenn er über einen längeren Zeitraum hinweg mal mit einem Schleifer zusammengearbeitet hätte. Letzten Endes ist es aber nun einmal so, dass der Spieler sich in diesem Sport seine/n Trainer selbst aussucht, und nicht etwa wie im Fußball, wo Spieler vertraglich bei einem Verein angestellt sind, der über den Kopf seiner „Angestellten“ hinweg über den Trainer entscheidet und verfügt.

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Welchen Einfluss ein Tennis Coach auf die Leistung der Spieler haben kann

Aus dem bisher Geschriebenen dürfte es recht deutlich hervorgehen: Grundsätzlich KANN nahezu alles mit dem richtigen Tennis Trainer stehen und fallen. MUSS es allerdings nicht. Denn letzten Endes bleibt Tennis ein Individualsport, in dem der Spieler für sich alleine kämpft und seinem Trainer keinerlei Rechenschaft schuldig ist. Ein Profi der ATP World Tour oder WTA Tour hat ja in dem eigentlichen Sinne kein festes Grundeinkommen, wie beispielsweise ein Fußballspieler bei seinem Verein. Gewiss mögen die Topstars lukrative Werbeverträge haben, ein durchschnittlicher Spieler fernab der Setzlisten ist allerdings auf zweierlei Dinge angewiesen:

Erstens, dass er / sie zu den großen Turnieren zugelassen wird (ggf. indem er / sie sich in der Qualifikation durchsetzt), um mit den Startgelder planen zu können.

Und zweitens, dass er / sie möglichst viele Spiele gewinnt, da die Preisgelder von Runde zu Runde gestaffelt sind.

Ein kleines Beispiel dazu: der US Open 2018 Gesamtsieg wurde mit einem unglaublichen Preisgeld von 3,8 Millionen US-Dollar versüßt. Ein/e Teilnehmer/in an der ersten Qualifikationsrunde bekam allerdings lediglich 8.000 US-Dollar. Wer es ins Hauptfeld geschafft hat, sprich in die Runde der 128 Teilnehmer am eigentlichen Turnier, der bekam 54.000 US-Dollar. Ein Aus im Achtelfinale, wofür immerhin drei Runden heil überstanden werden mussten, wurde mit 266.000 US-Dollar vergütet. Und hier reden wir natürlich von einem Grand Slam Turnier. Beispielsweise bei dem größten deutschen Tennis Turnier der ATP World Tour, den Gerry Weber Open in Halle, erhält ein Teilnehmer an der ersten Qualifikationsrunde gerade einmal 1.660 Euro. Wer das Hauptfeld erreicht, bekommt 14.690 Euro. Und das ist noch das mit Abstand größte Turnier in Deutschland.

Kurzum: damit ein Spieler, der ja wiederum auch für seine Reisen und Unterbringungen aufkommen muss, letztlich gut von seiner Karriere als Profisportler leben kann, müssen die Ergebnisse stimmen. Wo also wiederum für den Fußballer zumindest finanziell keine Welt zusammenbricht, wenn man in einem Turnier, auf das man sich lange und intensiv vorbereitet hat, früh ausscheidet, da fehlt dem Tennis Profi an dieser Stelle eine wichtige Einnahmequelle. Der Spieler spielt demgemäß an allererster Stelle immer für sich und nicht etwa für seinen Trainer, geschweige denn für einen Verein, der hier ja ohnehin nicht existiert.

Und infolgedessen ist der Einfluss eines Tennis Coachs dann doch wiederum nur limitierter Natur. Das letzte Wort hat immer der Spieler. Schließlich ist er / sie selbst dafür verantwortlich, für einen wirtschaftlichen Erfolg auch entsprechend Geld zu erwirtschaften, während der Trainer wiederum vertraglich geregelt ein Honorar bezahlt bekommt oder an Preisgeldern anteilig beteiligt wird. Obschon ein/e Trainer/in also durchaus seinen / ihren Schützling das ganze Jahr oder mehrere Jahre am Stück begleitet, ist die grundlegende Funktion eigentlich vielmehr eine beratende als wirklich eine leitende. Es sei denn natürlich, der / die Spieler/in lässt das zu.

Hat der Tennis Coach Einfluss auf Tennis Wetten?

Um eine komplizierte Frage noch komplizierter zu beantworten: Jein.

Letzten Endes kommt es nämlich immer darauf an, ob ein/e Spieler/in einen Einfluss überhaupt zulässt. Und dann wiederum sind gleichermaßen positive wie auch negative Einflüsse denkbar. Oder aber, man merkt als Außenstehender überhaupt gar nicht, dass nun ein neuer Trainer da ist. Dennoch wollen wir Ihr Gespür dafür, dass der Trainer durchaus eine Rolle spielt und auch unsere Einschätzung bei zukünftigen Tennis Wetten beeinflussen kann, noch mit ein paar abschließenden Beispielen schärfen, indem wir auf ein paar Stars aus ATP World Tour und WTA Tour blicken, zu denen es in puncto Trainern aktuelle und interessante Geschichte gibt.

Angelique Kerber – mit neuem Trainer zurück in die Erfolgsspur

Die 30-jährige Deutsche erlebte im Jahr 2016 einen Höhenflug, der einer regelrechten Renaissance des Tennis Sports in Deutschland darstellte. Mitverantwortlich für das Sensationsjahr, in dem sie neben den Australian Open 2016 auch noch die US Open 2016 gewann, zur Weltranglistenersten avancierte und überdies Silber bei den Olympischen Spielen 2016 holte sowie Vizeweltmeisterin bei den WTA Tour Championships wurde, war dabei gewiss auch ihr langjähriger Trainer Torben Beltz. Zwischen Januar 2014 und März 2015 hatte das Erfolgsduo zwar mal eine Pause, spätestens aber mit Rückkehr des Coaches zu Angelique Kerber startete dann endgültig die Erfolgsstory der Deutschen. Brisant dabei: Torben Beltz war es auch, der Angie das komplette Katastrophenjahr 2017 über begleitet hat, als die Spitzenreiterin der WTA Weltrangliste nicht mal ansatzweise an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen konnte und sich ein Jahr lang im freien Fall befand.

Ein Tapetenwechsel war also unvermeidlich, weshalb sich das Duo erneut trennte. Dieses Mal mit nachhaltigem Erfolg, denn unter ihrem neuen Trainer Wim Fissette, der Kim Clijsters zu drei Grand Slam Titeln führte, an der Seite von großen Namen wie Simona Halep, Victoria Azarenka oder auch Johanna Konta stand, und 2013 sogar die Deutsche Sabine Lisicki überraschend ins Wimbledon-Finale gecoacht hatte, war Angelique Kerber bereits nach kürzester Zusammenarbeit wie ausgewechselt. Mit sage und schreibe 14 Siegen in Serie startete sie in die Saison 2018, was ihr neben dem ersten Titel seit anderthalb Jahren bei der WTA Sydney 2018 auch den Sprung ins Australian Open Halbfinale bescherte, wo sie am Ende sogar hätte gewissen müssen und mehrere Matchbälle gegen Simona Halep hatte. Und last, but not least, wurde Angelique Kerber im gleichen Jahr schließlich selbst Wimbledon-Champion und qualifizierte sich zuletzt vorzeitig für die WTA Tour Championships.

Kurzum: mit einem neuen Trainer, der eine neue Perspektive mitgebracht hat und letztlich wohl bloß die richtigen Knöpfe drücken musste, um eine zweifelsfrei herausragende Tennis Spielerin wieder dazu zu bringen, ihr bestes Tennis auf den Platz zu bringen, gelang Angelique Kerber mit einem Jahr Verzögerung dann doch der Anschluss an ihren Aufschwung. Positive Effekte, die sich ausgesprochen früh in dem Jahr 2018 abgezeichnet haben, weshalb dieser Trainerwechsel gewiss einen sehr gewinnbringenden Einfluss auf die Tennis Wetten zur einstigen deutschen Weltranglistenersten gehabt haben dürfte.

Novak Djokovic – nach vielen Experimenten zurück zu Altbewährtem

Der serbische Superstar gilt als einer der akribischsten Arbeiter der ATP World Tour. Seinerseits wird er gewiss später mal ein sehr guter Trainer und Berater zukünftiger Tennis Profis werden, ist aber zumindest aktuell selbst noch darauf angewiesen, die richtigen Impulse von außen zu bekommen. So überlässt der Djoker aber grundsätzlich rein gar nichts dem Zufall und ist auch in puncto Ernährung ein echter Fachmann.

Und auch in Sachen Trainer und Berater ist der 14-fache Grand Slam Sieger stets auf der Suche nach dem Optimum. Nachhaltigen Erfolg brachte ihm nach etlichen Trainerwechseln in jungen Jahren dabei der ehemalige slowakische Profi Marián Vajda, der Nole seit 2006 betreut und ihn 2007 erstmals in ein Grand Slam Finale führte, ehe es bei den Australian Open 2008 mit dem ersten Gesamtsieg bei einem der vier großen Majors des Tennis klappte. Und dennoch waren die beiden in ihrer Zusammenarbeit irgendwann an einem Punkt, in denen es in Augen des Serben stagniert haben musste, der immer wieder weitere Trainer verpflichtete. Sei es für Ernährungsfragen oder auch rein für die Fitness. Selten jedoch nachhaltige Zusammenarbeiten, ehe er schließlich 2013 mit Boris Becker einen gestandenen Profi an seine Seite holte und zum neuen Cheftrainer machte, der auch in Absprache mit Marián Vajda neue Impulse aus seiner eigenen Erfahrung und Vita geben sollte, zu denen der Slowake eben nicht im Stande war, damit der Djoker auch nachhaltig an der Spitze der Welt bleiben könnte. Und was sich anfangs als Erfolgskonzept herausstellte, geriet im Jahr 2017 dann auf einmal ins Wanken, als sich Nole doch von Marián Vajda trennte, der im Hintergrund hinter dem Gesicht Boris Becker nach wie vor die Fäden gezogen hatte.

So erlebte Novak Djokovic in 2017 einen ähnlichen Absturz wie Angelique Kerber, obschon es bei ihm gewiss auch verletzungsbedingt war. Dennoch: das Ende der Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Erfolgsteam und engen Kreis zeigte auch nach seinem Comeback seine Auswirkungen. Boris Becker ebenfalls abzugeben und sich dafür in die Obhut von Andre Agassi zu begeben, entpuppte sich zweifelsfrei als Schnellschuss, der nichts bringen sollte. Und so kehrte Novak Djokovic – inzwischen im Mittelmaß der ATP World Tour angekommen – kurzerhand inmitten von 2018 zu Marián Vajda zurück. Was dann passierte, dürfte bekannt sein. In beiden Grand Slam Turnieren unter seinem alten Trainer gewann der Djoker kurzerhand das gesamte Turnier – erst in Wimbledon 2018, später dann bei den US Open 2018. Und dazwischen komplettierte er mit seinem bis dato ersten Triumph bei den Western & Southern Open 2018 die Liste der Masters-Turniere, die er nun allesamt jeweils mindestens einmal gewonnen hat – ein „Golden Masters“ sozusagen.

Lernen kann man daraus, dass Experimente und neue Impulse nicht zwangsläufig immer die richtige Wahl sind, sondern dass Altbewährtes eben auch hervorragend funktionieren kann.

John Isner – schon immer stark abhängig vom jeweiligen Coach

Hochinteressant ist auch die Trainergeschichte vom Amerikaner John Isner. Seinen eigenen Stil fand er zweifelsfrei einst unter Langzeittrainer Craig Boynton (2007 bis 2012). Erste Erfolge stellten sich allerdings erst anschließend unter Mike Sell ein, der ihm erstmals dazu verhalf, die Giganten der ATP World Tour wie Roger Federer oder Novak Djokovic zu besiegen und bis auf Platz zehn der ATP Weltrangliste zu klettern.

Und kaum trennte sich der Hüne von Mike Sell, ging es unter Justin Gimelstob schleichend bergab – zuletzt sogar aus den Top 20 heraus. Auch bei John Isner war folgerichtig klar, dass es für 2018 eine weitere Veränderung würde geben müssen. Anstatt wie andere Spieler zu ihren Erfolgstrainern zurückzukehren, entschied sich der Amerikaner allerdings für eine Lösung mit gleich zwei Coaches. Und genau das sollte sich ebenfalls als goldrichtig erweisen. Unter Rene Moller und David Macpherson spielt er aktuell nämlich frei von jedem Zweifel seine bis dato beste Tennis Saison seiner Karriere, hat sich in 2018 bei den Miami Masters im goldenen Herbst seiner Karriere doch noch einen Major bei einem ATP World Tour Masters 1000er Turnier gesichert, ist in die Top 10 der ATP Weltrangliste zurückgekehrt und stand in Wimbledon erstmals in seiner Karriere in einem Grand Slam Turnier Halbfinale, wo er denkbar knapp mit 24:26 im Entscheidungssatz mit 2:3 an Kevin Anderson sein erstes Grand Slam Endspiel verpasste. Zuletzt erreichte er bei den US Open 2018 erneut das Viertelfinale.

Konstatieren muss man dabei, dass die Leistung des amerikanischen Hünen stets eng mit seinem Trainerteam verknüpft war. Da er aktuell scheinbar ein Duo um sich herum hat, das das Maximum aus ihm herausholt, könnte ein weiterer Wechsel möglicherweise wieder in die andere Richtung ausschlagen und neue Möglichkeiten für interessante Tennis Wetten eröffnen.

Alexander Zverev – wann der Vater an die Grenzen stößt

Der letzte Athlet, auf den wir schauen wollen, ist der derzeitige deutsche Tennisheld der Herren, der Nachwuchsstar Alexander Zverev. Ebenso wie sein zehn Jahre älterer Bruder Mischa Zverev wird Alexander Zverev dabei von seinem gleichnamigen Vater trainiert. Nicht zuletzt deshalb hört er zur genaueren Abgrenzung vorwiegend auch auf seinen Spitznamen Sascha.

Interessant dabei ist, dass der Vater – obschon Mischa Zverev eher als Spätzünder gilt und bei Weitem nicht an die Erfolge seines Bruders herankommt – in 2018 kurzzeitig mal zwei Spieler in den Toprängen der ATP Weltrangliste hatte, was ihm im Rahmen der BMW Open in München, die sein Schützling standesgemäß dann auch gewann, eine besondere Auszeichnung um Verdienste für den deutschen Tennis Sport einbrachte.

Und dennoch: bei allem Erfolg, den der Vater seinen Söhnen – insbesondere dem aktuell dreifachen Masters-Sieger Alexander Zverev – eingebracht hat, und bei allen Tennisgrundlagen, die beide Brüder aus dem Effeff beherrschen, so stößt der selbst in der ATP World Tour zur aktiven Zeit wenig erfolgreiche Alexander Zverev Senior gerade bei den Grand Slam Turnieren durchaus auch an seine Grenzen. So ist „Sascha“ bei den wichtigsten Turnieren des Jahres einfach nicht dazu in der Lage, seine ansonsten so guten Leistungen auf den Platz zu bringen, und ist trotz denkbar einfachem Turnierbaum zuletzt erneut bei den US Open in der dritten Runde gescheitert. Ein Turnier, das er als Nummer vier der Setzliste betreten hat.

Nicht zuletzt deshalb hat es nun auch im Hause Zverev eine Veränderung gegeben. Fortan wird Alexander Zverev Junior zusätzlich zu Alexander Zverev Senior von Tennis Legende Ivan Lendl betreut, der bereits für zwei Engagements bei Andy Murray auch als Tennis Coach Berühmtheit erlangt hat. Ob sich diese Zusammenarbeit auf die zukünftigen Performances des Youngsters auf den ganz großen Bühnen auszuwirken weiß? Zumindest eine Chance für Tennis Wetten dürfte hier zweifelsfrei bestehen

Fazit

In unserem heutigen Tennis Wetten Ratgeber sind wir in sehr detaillierter Form auf den Einfluss des Tennis Coachs auf die Leistung der Spielerinnern und Spieler eingegangen. Wir haben dabei erklärt, wie genau Coaching im Tennis funktioniert, worauf es hier ankommt, und welchen Effekt der Coach am Ende tatsächlich hat.

Schwierig bleibt dabei zweifelsfrei, dass es Situationen gibt, in denen der Trainer zu seinen Spielern nicht vollends durchzudringen scheint. Ein Beispiel wäre neben dem schon angesprochenen Gael Monfils auch das berühmt-berüchtigte „enfant terrible“ Nick Kyrgios, der eine ähnliche Beratungsresistenz mitzubringen scheint, wenn man gewissen Insiderberichten glauben schenken mag, bzw. gewisse Aussagen seiner Trainer auf das analysiert, was zwischen den Zeilen gesagt wird. Und selbst Spieler wie Novak Djokovic, die stets offen für weitere Impulse sind und alles wissbegierig in sich aufsaugen, können hier und da klare Fehlentscheidungen bei ihrem Trainerteam treffen, entpuppte sich das Engagement von Andre Agassi beim Djoker doch gewissermaßen als Griff ins Klo.

Dennoch gibt es auch viele Beispiele, in denen der richtige Trainer zu richtigen Zeit eine/n Spieler/in wieder zurück in die Erfolgsspur zu führen wusste. Und das gab es in 2018 ja nicht nur bei Angelique Kerber, Novak Djokovic und John Isner, sondern unter anderem auch bei der inzwischen auf Platz eins der WTA Weltrangliste fest etablierten Simona Halep, die sich bei den French Open 2018 im vierten Anlauf dann doch noch zum Grand Slam Champion krönen konnte.

Für Ihre Tennis Wetten muss letztlich konstatiert werden, dass der Einfluss des Coachs auf das Wettverhalten überschaubar bleibt. Zwar ist es gewiss ein Faktor, den Sie berücksichtigen sollten – erst recht, wenn es gerade erst einen Wechsel gab. Insgesamt betrachtet lassen sich aber gleichermaßen Beispiele von wenig erfolgreichen Zusammenarbeiten finden wie es eben auch die echten Erfolgsstorys gibt.




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