WTA Kalender 2018 – Damen Tennis Turniere

WTA Wetten

Eine verrückte WTA World Tour 2017 liegt hinter der gesamten Tennis Welt und nachdem es keiner einzigen Nachfolgerin von Angelique Kerber als scheidende Weltranglistenerste geglückt ist, die Vorherrschaft in der WTA nicht nur übernehmen, sondern auch nachhaltig an sich zu reißen, lautet auch in diesem Jahr wieder die große Frage, wer die große Lücke füllen kann, die nach der Schwangerschaft von Serena Williams in der Tennis Welt der Damen entstanden ist. Freuen darf man sich dabei nicht nur auf das Comeback der amerikanischen Ausnahmeathletin, sondern auch auf eine abermals extrem eng beieinander liegende ATP Weltrangliste, in der sich gleich in den ersten Turnieren des neuen Jahres wieder einiges verändern könnte, ist doch zwischen den Plätzen eins und acht, die sich zum Jahresabschluss in Singapur auch um den Titel der Weltmeisterin duelliert haben, ein Abstand von gerade einmal 1690 Punkten. Gemessen daran, dass es für einen Grand Slam Sieg 2.000 Turnierpunkte gibt, gehen also spätestens in die Australian Open gleich acht Damen mit der Ambition, Platz eins in der WTA Weltrangliste zu übernehmen.

Die WTA Tour 2018 ist dabei die erst 48. Austragung, die von der Women’s Tennis Association (WTA) veranstaltet wird. Anders als bei den Männern, wo die Nummer im Titel der Turnier Kategorie gleichermaßen auch die Wertung für die Weltrangliste angibt, unterteilen sich die Damen Tennis Turniere der WTA dabei auf die folgenden Kategorien:

  • WTA Premier Mandatory
  • WTA Premier 5
  • WTA Premier
  • WTA International

Hinzu kommen die vier Grand Slam Turniere, die Jahresendveranstaltung „WTA Tour Championships“, bei denen am Jahresende die besten acht Spielerinnen der Saison die offizielle Weltmeisterin untereinander ausspielen werden, sowie für die Damen Nationalmannschaften noch der Fed Cup. Weil zumindest die Grand Slam Turniere und der Fed Cup offiziell vom Verband ITF (International Tennis Federation) organisiert werden, ergibt das in Verbindung mit der verhältnismäßig jungen WTA Elite Trophy, in der die besten acht Spielerinnen, die noch nicht bei den WTA Finals angetreten sind, im letzten Turnier des Jahres noch einen zweiten Major-Titel untereinander austragen, unterm Strich 58 WTA Turniere im neuen Jahr.

Lediglich bei der niedrigsten Kategorie, dem einfachen WTA International, ist dabei aufgrund des verhältnismäßig geringen Stellenwerts eher selten eine Topspielerin unter den Teilnehmerinnen zu finden. Sind diese Turniere mit 31 Stück aber am zahlreichsten vertreten, so haben wir im folgenden Kalender für Sie alle restlichen 27 Topevents der Tennis Damen für das Jahr 2018 gesammelt, damit Ihnen unter Garantie kein einziges hochkarätiges Turnier entgehen wird. Wie eng beieinander das Jahr 2017 dabei zuletzt war, geht somit auch leicht aus dem Kalender hervor, in dem bei all diesen Major-Turnieren nur die allerwenigsten Namen doppelt vorkommen. So wurden alle vier Grand Slam Turniere und alle vier WTA Premier Mandatory Events am Ende nämlich von unterschiedlichen Athletinnen gewonnen.

Bei uns im Blog finden Sie übrigens auch über das gesamte Jahr 2018 hinweg über ausgewählte Spitzenspiele stets Tipps, Prognosen und Tennis Wett Tipps für Ihre Tennis Tippscheine. Außerdem natürlich Informationen über rentable Bonus Angebote und den einen oder anderen Tennis Wetten Ratgeber, mit dem Sie Ihr Wettverhalten auf die nächst höhere Stufe hieven können. Nun aber zu den 27 wichtigsten Events der WTA im Jahr 2018.

WTA Kalender 2018 – Übersicht Damen Tennis Turniere

Turnier Austragungsland / -ort Datum Titelverteidigerin
Brisbane International Australien (Brisbane) ab 1. Januar 2018 Karolina Pliskova
Sydney International Australien (Sydney) ab 8. Januar 2018 Johanna Konta
Australian Open Australien (Melbourne) ab 15. Januar 2018 Serena Williams
St. Petersburg Ladies‘ Trophy Russland (Sankt Petersburg) ab 29. Januar 2018 Kristina Mladenovic
Qatar Open Katar (Doha) ab 12. Februar 2018 Karolina Pliskova
Indian Wells Open Vereinigte Staaten von Amerika (Indian Wells) ab 5. März 2018 Elina Vesnina
Miami Open Vereinigte Staaten von Amerika (Miami) ab 19. März 2018 Johanna Konta
Charleston Open Vereinigte Staaten von Amerika (Charleston) ab 2. April 2018 Daria Kasatkina
Stuttgart Open Deutschland (Stuttgart) ab 23. April 2018 Laura Siegemund
Madrid Open Spanien (Madrid) ab 7. Mai 2018 Simona Halep
Italian Open Italien (Rom) ab 14. Mai 2018 Elina Svitolina
French Open Frankreich (Paris) ab 28. Mai 2018 Jelena Ostapenko
Birmingham Classic Vereinigtes Königreich (Birmingham) ab 18. Juni 2018 Petra Kvitova
Eastbourne International Vereinigtes Königreich (Eastbourne) ab 25. Juni 2018 Karolina Pliskova
The Championships, Wimbledon Vereinigtes Königreich (London) ab 2. Juli 2018 Garbine Muguruza
Stanford Classic Vereinigte Staaten von Amerika (Stanford) ab 30. Juli 2018 Madison Keys
Rogers Cup (Canadian Open) Kanada (Montreal) ab 6. August 2018 Elina Svitolina
Western & Southern Open (Cincinnati Open) Vereinigte Staaten von Amerika (Cincinnati) ab 13. August 2018 Garbine Muguruza
Connecticut Open Vereinigte Staaten von Amerika (New Haven) ab 20. August 2018 Daria Gavrilova
US Open Vereinigte Staaten von Amerika (New York) ab 27. August 2018 Sloane Stephens
Pan Pacific Open Japan (Tokio) ab 17. September 2018 Caroline Wozniacki
Wuhan Open China (Wuhan) ab 24. September 2018 Caroline Garcia
China Open China (Peking) ab 1. Oktober 2018 Caroline Garcia
Kremlin Cup Russland (Moskau) ab 15. Oktober 2018 Julia Görges
WTA Finals Singapur (Singapur) ab 22. Oktober 2018 Caroline Wozniacki
WTA Elite Trophy China (Zhuhai) ab 29. Oktober 2018 Julia Görges

WTA Kalender 2018 – Was uns erwartet

Im Vergleich zur Vorsaison sind Veränderungen in der WTA Tour nahezu nicht existent. Die WTA Premier Mandatory, WTA Premier 5 und WTA Premier Turniere haben allesamt ihren Status beibehalten und gehen ohne Veränderungen in ihre jeweils nächste Ausgabe, während auch die WTA Finals wieder einmal in Singapur stattfinden werden und die Elite Trophy im chinesischen Zhuhai verbleiben wird. Das bedeutet einerseits für die Damen der WTA aber andererseits auch für die Fans eine gewisse Routine und etwas Konstantes, an das man sich klammern kann. So gibt es die kleinen und sehr marginalen Umstellungen nur auf der Ebene der WTA International Turniere, wobei selbst kleine Events wie die Taiwan Open im Februar nun ihre dritte Auflage bekommen werden, was ebenso für die WTA Mallorca Open im Sommer gilt, wenn die Rasen Saison zum dritten Mal in Folge um ein weiteres Turnier bereichert wird.

Neu ist in jedem Fall aber das Sommerturnier in Russland, wenn in 2018 erstmals seit 23 Jahren wieder die Moscow Ladies Open ausgetragen werden wird – nun zum ersten Mal auf Sand. Gewichen ist dafür die Swedish Open in Bastad, was für die deutschen Spielerinnen eine schlechte Nachricht ist, da hier 2014 mit Mona Barthel und 2016 mit Laura Siegemund zuletzt zwei Mal eine Athletin aus Deutschland den Titel holen konnte. Entschlankt wurde der Spielplan außerdem noch im Februar, wenn die Malaysian Open in Kuala Lumpur 2017 zum achten und letzten Mal als offizielles Turnier der WTA ausgetragen worden sind.

Im deutschsprachigen Raum hat sich derweil die Ladies Open Biel Bienne aus Biel in der Schweiz nach Lugano verschoben, wo das Swiss National Tennis Centre nun spielbereit ist. Im Folgenden finden Sie alle fünf Turniere, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahr 2018 ausgetragen werden, damit Sie sich diese Daten gleich jetzt rot in Ihrem Kalender anstreichen können:

  • 9. April 2018: Ladies Open Lugano (Lugano, Schweiz)
  • 23. April 2018: Stuttgart Open (Stuttgart, Deutschland)
  • 21. Mai 2018: Nuremberg Cup (Nürnberg, Deutschland)
  • 16. Juli 2018: Swiss Open (Gstaad, Schweiz)
  • 8. Oktober 2018: Linz Open (Linz, Austria)

WTA World Tour 2018 – Die Favoritinnen

Selbst, wenn Serena Williams mit Pauken und Trompeten in die WTA Tour zurückkehren sollte und sich bei den Australian Open zum Einstand sogar die Titelverteidigung sichert, so ist angesichts ihres Nachwuchses, ihres gestiegenen Alters und ihres ohnehin von Jahr zu Jahr immer abgespeckteren Terminplans nicht davon auszugehen, dass die Amerikanerin die Athletin sein wird, die dem Titel „Weltranglistenerste“ endlich mal wieder den nötigen Glanz verleiht, der ihm spätestens mit einer in 2017 unfassbar schwachen Angelique Kerber nach und nach abhanden gekommen ist. Zu befürchten ist also, dass es einmal mehr zu einem Jahr in der WTA Tour kommen könnte, in dem die Führungsposition in der WTA Weltrangliste regelmäßig wechselt und in dem die eine und alleinige Überfliegerin ähnlich abwesend sein wird wie zuletzt in 2017, als am Ende zwar die Wimbledon Siegerin Garbine Muguruza zur Spielerin des Jahres ernannt worden ist („WTA Player of the year 2017“), am Ende aber auch bei den WTA Finals mal wieder ähnlich blass blieb.

Derweil spielte Karolina Pliskova ein solides Jahr mit drei Einzeltiteln, Grand Slam Halbfinale bei den French Open und zwischenzeitlichem Run als Weltranglistenerste, konnte allerdings am Ende keinen ganz großen Major-Titel gewinnen. Ebenso wenig wie Simona Halep, die zwar als Weltranglistenerste die Saison verlassen hat, am Ende aber weder Weltmeisterin wurde noch in ihrem zweiten Grand Slam Final mit dem Titelgewinn belohnt wurde. Dort kassierte die Rumänin nämlich gegen Newcomerin Jelena Ostapenko trotz 1:0-Führung eine 1:2-Niederlage, was nur eine von wirklich vielen Sensationen in der Saison 2017 war. Dass am Ende dann auch keine Elina Svitolina, die nach und nach zum neuen Gesicht der WTA avancierte und mit fünf Turniersiegen auch die meisten Titel des Jahres 2017 gewinnen konnte, im Endspiel der WTA Tour Championships gestanden ist, sondern mit Caroline Wozniacki und Venus Williams eben jene beiden Damen, die zuvor die meisten Endspiele im Jahr 2017 verloren hatten, passte wie die Faust aufs Auge zu einem verrückten Jahr mit am Ende zehn unterschiedlichen Titelträgerinnen bei den acht Major-Turnieren sowie den WTA Finals und der WTA Elite Trophy.

Mit Julia Görges hat Deutschland dabei nun auch endlich wieder eine Spielerin, die große Turniere gewinnen kann. Ob der frischgebackene Champion von Zhuhai das Momentum der Elite Trophy in das neue Jahr mitnehmen können wird oder ob Angelique Kerber nach dem persönlichen Seuchenjahr nun vielleicht wieder etwas besser aufspielen können wird, sind zwei ebenso interessante Fragen wie die Frage nach dem brisanten Comeback von Marion Bartoli. Die 33-jährige Französin, die 2013 gegen Sabine Lisicki im Finale von Wimbledon ihren ersten und einzigen Grand Slam Pokal im Einzel gewonnen hatte, meldete sich gerade erst im Dezember wieder zurück, nachdem sie damals nur sechs Wochen nach dem Sieg in Wimbledon auf dem Höhepunkt ihrer Karriere aus dem Einzel zurückgetreten war. Ihr Comeback wird für das Sunshine Double im März erwartet und tatsächlich könnte die einst dominante Französin mit der beidhändigen Vor- und Rückhand für viel frischen Wind in der WTA Tour sorgen.

Bereits letzte Saison gab es nämlich insgesamt 13 Spielerinnen, die bei den damals 60 Events aus der WTA ihren allerersten Turniersieg feiern konnten, was eine große Bandbreite an Turniersiegerinnen erzeugt hat – darunter auch die deutsche Nachwuchshoffnung Carina Witthöft, die bei der WTA Luxemburg City gerade erst auf der Zielgeraden des Jahres erstmals reüssierte. Platz für eine neue Generation hat derweil aber auch Martina Hingis gemacht. Die Schweizerin, die ohnehin fast ausschließlich noch im Doppel aufgelaufen ist, hat ihre Karriere endgültig beendet und ist die prominenteste Spielerin, auf die in 2018 nicht mehr gesetzt werden kann. Ihr folgt im Mai im Anschluss an die WTA Rom die ehemalige US Open Finalistin Roberta Vinci, die im Anschluss an das große Turnier in ihrem Heimatland ebenfalls ihren Schläger an den Nagel hängen möchte.

Noch lange nicht ans Aufhören denken derweil ehemalige Grand Slam Siegerinnen wie Maria Sharapova oder auch Victoria Azarenka, die nach schwierigem Vorjahr gerne auch mal wieder die ganz großen Turniere und Titel angreifen würden. Die ehemalige Weltranglistenerste aus Russland ist nach ihrem Comeback nach der Dopingsperre nach wie vor weit von ihrer einstigen Topform entfernt und hatte zudem mit allerhand Verletzungspech zu kämpfen, weshalb „La Shara“ eben nicht in die große Lücke an der Spitze der Weltrangliste gestoßen ist, sondern es bis gerade einmal Platz 59 im Ranking zurückgeschafft hat. Eine Annäherung zurück an die Top 10 ist bei ihr aber ebenso zu erwarten wie bei der Weißrussin Victoria Azarenka, die nach ihrer Schwangerschaft nur kurzzeitig wieder Teil der WTA Tour war, ehe es zu einem hässlichen Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann kam, der nun auch den Start in ihr Jahr 2018 lahmlegt. Denn: wegen einer aberwitzigen Gesetzeslage in den Vereinigten Staaten von Amerika darf Vika ebenso wenig wie ihr Mann das Land verlassen, ehe der Sorgerechtsstreit vor Gericht geklärt ist, was ihr die Rückkehr in die WTA Tour trotz angeblich perfektem Fitnessstand nach wie vor verwehrt. Auch sie dürfte aber ziemlich schnell für frischen Wind sorgen, sobald sie wieder teilnehmen kann.

Ansonsten im Fokus? Natürlich die Damen, die bei den WTA Tour Championships in Singapur erst wieder dafür Sorge getragen haben, dass auch dieses Event wieder einmal nur durch Nuancen entschieden werden konnte in einer der engsten WTA Touren, die es seit Einführung der „Open Era“ jemals gegeben hat. Auch jetzt sind dementsprechend wieder viele Überraschungen und Wechsel in der WTA Weltrangliste vorprogrammiert.