Wimbledon / Rasen Tennis Wetten – Tipps & Empfehlungen

Rasentennis Wimbledon - © Lucy Clark / Shutterstock.com

Nach Abschluss der French Open beginnt Jahr für Jahr traditionell das kürzeste Intervall, auf dem die Profis der ATP und WTA auf einem ganz speziellen Belag spielen, nämlich auf Rasen. Mit gerade einmal sechs Turnieren für die Damen sowie acht Wettbewerben für die Herren stellen Turniere auf Rasen (engl. „Grass“) den geringsten Anteil aller jährlich bespielten Bodenbeläge in der gesamten ATP, bzw. WTA Tour dar. Noch weniger Turniere als beispielsweise auf Hallenboden, Sandplatz oder Hartplatz, bzw. Hard court. Und trotzdem erfreut sich der Rasenplatz derartig großer Beliebtheit, dass ausgerechnet das älteste und prestigeträchtigste aller vier Grand Slam Turniere – und damit auch aller Tennis Turniere überhaupt – auf eben diesem Belag ausgetragen wird.

Die Rede ist selbstverständlich von den Wimbledon Championships, die in London, der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs, jedes Jahr im Hochsommer ausgetragen werden. Während das Turnier mit den beliebten Erdbeeren mit Sahne für das Publikum sowie der Vorschrift für die Spielerinnen und Spieler, sich – inzwischen sogar bis runter zur Unterwäsche, die man gerade bei den Damen unter den knappen Röcken doch oft zu Gesicht bekommt – ganz in weiß zu kleiden. Zumindest 90% der Spielerkleidung sind es dabei nach ganz offiziellem Reglement, das bei diesem vornehmen Turnier noch immer streng durchgesetzt wird.

Dabei ist der Höhepunkt der jährlichen Rasen Saison aber alles andere als rein optisch und in Hinblick auf die Rahmenbedingungen anders – auch das Spielgeschehen ist keinesfalls mit dem zu vergleichen, was man das restliche Jahr über geboten bekommt. So gelten auf Rasen nämlich andere Gesetze, sind hier doch traditionell bestimmte Spielerinnen und Spieler wesentlich stärker oder schwächer als in der restlichen Saison, und ist es keineswegs ein Zufall, dass gewisse Namen außerhalb des circa einen bis anderthalb Monate andauernden Verweilens der WTA und ATP World Tour auf Rasen nie großartig auffallen, in diesen ungefähr sechs Wochen jedoch überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielen.

Hieraus ergibt sich für Freunde von Tennis Wetten ein riesengroßer Vorteil, denn die Quoten der Buchmacher richten sich oft nach dem bisherigen Saisonverlauf, dem aktuellen Status Quo der Spieler oder schlicht und ergreifend nach dem Standing in der ATP, bzw. WTA Weltrangliste. Wer also folgerichtig „seine Pappenheimer“ kennt und Bescheid weiß, worauf es auf Rasen besonders ankommt, der kann hier in kürzester Zeit eine Reihe von extrem gewinnbringenden Tennis Wetten auf vermeintliche Außenseiter platzieren, die dabei keineswegs so riskant sind, wie sie auf den ersten Blick vielleicht erscheinen.

Auf dieser Seite haben wir dabei nicht nur die Turniere der Rasen Saison 2017 für Sie zusammengestellt, wir erklären Ihnen außerdem, was die besonderen Merkmale dieses Belags sind und nennen Ihnen die Spielerinnen und Spieler, die sich möglicherweise in den kommenden Wochen besonders ins Rampenlicht werden drängen können.

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ATP World Tour 2017 – die Turniere auf Rasen in diesem Jahr

Im Folgenden haben wir für Sie die acht offiziellen Turniere aus der ATP World Tour zusammengestellt, die in der Saison 2017 auf Rasen ausgetragen werden:

  • Stuttgart Open (Stuttgart, Deutschland) – 12. Juni 2017 bis 18. Juni 2017 // ATP World Tour 250
  • Rosmalen Grass Court Championships (’s-Hertogenbosch, Niederlande) – 12. Juni 2017 bis 18. Juni 2017 // ATP World Tour 250
  • Halle Open (Halle, Deutschland) – 19. Juni 2017 bis 25. Juni 2017 // ATP World Tour 500
  • Queen’s Club Championships (London, Vereinigtes Königreich) – 19. Juni 2017 bis 25. Juni 2017 // ATP World Tour 500
  • Eastbourne International (Eastbourne, Vereinigtes Königreich) – 26. Juni 2017 bis 02. Juli 2017 // ATP World Tour 250
  • Antalya Open (Antalya, Türkei) – 26. Juni 2017 bis 02. Juli 2017 // ATP World Tour 250
  • The Championships, Wimbledon (London, Vereinigtes Königreich) – 03. Juli 2017 bis 16. Juli 2017 // Grand Slam
  • Hall of Fame Tennis Championships (New Port, Vereinigte Staaten von Amerika) – 17. Juli 2017 bis 23. Juli 2017 // ATP World Tour 250

WTA Tour 2017 – die Turniere auf Rasen in diesem Jahr

Hier haben wir für Sie die sechs Turniere aufgelistet, die im Rahmen der WTA Tour 2017 in der aktuellen Saison auf Rasen stattfinden werden:

  • Nottingham Open (Nottingham, Vereinigtes Königreich) – 12. Juni 2017 bis 18. Juni 2017 // WTA International
  • Rosmalen Grass Court Championships (’s-Hertogenbosch, Niederlande) – 12. Juni 2017 bis 18. Juni 2017 // WTA International
  • Birmingham Classic (Birmingham, Vereinigtes Königreich) – 19. Juni 2017 bis 25. Juni 2017 // WTA Premier
  • Mallorca Open (Mallorca, Spanien) – 19. Juni 2017 bis 25. Juni 2017 // WTA International
  • Eastbourne International (Eastbourne, Vereinigtes Königreich) – 26. Juni 2017 bis 02. Juli 2017 // WTA Premier
  • The Championships, Wimbledon (London, Vereinigtes Königreich) – 03. Juli 2017 bis 16. Juli 2017 // Grand Slam

Die Besonderheiten von Rasen – Tipps & Empfehlungen für Ihre Tennis Wetten

Interessant ist, dass die Spieldauer auf Rasen in der Regel im Durchschnitt nicht sonderlich unterschiedlich ist zu der von den gerade abgeschlossenen French Open. Interessant deshalb, weil die Spieldauer bei beiden Belägen völlig unterschiedliche Gründe hat. Ging es auf Sand nämlich vorrangig um eine gute physische Verfassung, eine stabile Defensive und viel Geduld, während Reaktionszeit und gutes Aufschlagspiel in den Hintergrund treten, da ist das Spiel auf Rasen um Längen schneller. Trotzdem kommt es am Ende auf eine ähnliche Gesamtdauer hinaus, weil durch die hohe Geschwindigkeit und das andere Absprungverhalten der Tennis Bälle die Anzahl der Asse stark ansteigt. Wo Breaks auf Sand nichts Ungewöhnliches sind, ist es dort doch eher schwierig sein Aufschlagspiel durchzubringen, da reicht auf Rasen manchmal ein einziges Break für den Satzgewinn. Nicht zuletzt deswegen gehen viele Partien regelmäßig in den Tiebreak, was das Spiel dann doch wieder in die Länge zieht.

Vorteile haben dabei vor allem jene Spielerinnen und Spieler, die bei dem nach dem Aufprall flach abspringenden Ball ein gutes „Serve and volley“ Spiel haben, wird hier doch die Reaktionszeit ganz schnell von entscheidender Bedeutung. Gilt Rafael Nadal dabei beispielsweise als der begnadetste Sandplatzspieler, den es jemals gab, so ist der Mallorquiner bei fünf seiner bisher elf Auftritte bei Wimbledon nicht über die dritte Runde hinausgekommen und hat aufgrund seines Mankos in den hier entscheidenden Bereichen (gutes Aufschlagspiel und hohe Reaktionsgeschwindigkeit; seine beiden Schwächen) schon so manches Mal für hohe Gewinne gesorgt, wenn ein wissender Tipper auf seinen Underdog in den ersten Runden gesetzt hat, sofern dieser auf Rasen erfahrungsgemäß gut performt. Nichtsdestotrotz hat aber ein Spieler vom Kaliber eines Rafael Nadal auch hier in Wimbledon schon zwei Grand Slam Trophäen gewonnen – dies aber wegen seines allgemein brillanten Spielverständnisses und trotz seiner bekannten Defizite.

Mit der nun folgenden Checkliste können Sie dabei noch einmal auf einen Blick überprüfen, worauf es auf Rasen ankommt und welche Attribute ein erfolgreicher Spieler, bzw. eine erfolgreiche Spielerin für die Rasen Saison mitbringen sollte:

  • Ball und auch Platz sind auf Rasen besonders schnell.
  • Die Körpergröße der Spielerin / des Spielers ist entscheidender denn je.
  • Das Absprungverhalten des Balls ist gänzlich anders (er springt flach ab und nicht hoch).
  • Nirgendwo sonst ist es einfacher, viele Asse zu schlagen, bzw. sein Aufschlagspiel durchzubringen.
  • Dadurch sind Spieler mit starken Aufschlägen im Vorteil.
  • Dadurch ist ebenfalls die Anzahl der Ballwechsel geringer als anderswo.
  • Nirgendwo sonst gibt es deshalb aber auch so viele Tiebreaks.
  • Bei Ballwechseln kommt es ganz massiv auf die Reaktionszeit der Spielerinnen und Spieler an.
  • Wer über ein gutes Netzspiel verfügt, kann sein Aufschlagspiel schnell abschließen.
  • Wer im „Serve and volley“ seine Stärke hat, ist hier klar im Vorteil.

Zusammengefasst: die sogenannten „Aufschlagriesen“ sind auf Rasen klar im Vorteil, da es extrem schwierig ist, ihnen ein Break zu entlocken, während umgekehrt oft ein einziges eigenes Break ausreicht, um den Satz zu holen. Selbst großgewachsene Spielerinnen und Spieler, die tendenziell eher unbeweglich sind, holen hier also besonders viele Punkte und Spiele. Schauen wir nun also gemeinsam auf die Favoritinnen und Favoriten auf Rasen, die diese Kriterien besonders gut erfüllen.

Die Favoriten der ATP World Tour 2017 auf Rasen – Tipps & Empfehlungen

Roger Federer - © lev radin / Shutterstock.com

Gleich zu Beginn drängt sich hier für die diesjährige Saison ein Name besonders auf, der für Rasen Tennis in Perfektion steht: Roger Federer. Der 35-jährige Schweizer hat bereits die Australian Open diesen Jahres gewonnen und sich damit nach vier Jahren in Serie ohne weiteren Grand Slam Titel im Herbst seiner Karriere mit seinem 18. Grand Slam Erfolg doch noch einmal ins Rampenlicht spielen können. Nachdem er die Sandplatzsaison, in der er seine größten Schwächen hat, wohlwissend übersprungen hat, ist er nun nicht nur fitter denn je für Rasen, sondern gilt in einer Saison, in der die Favoriten ein ums andere Mal schwächeln, als der haushohe Topfavorit in jedem Turnier, das er betritt. Mit sieben Siegertrophäen alleine in Wimbledon ist er hier zudem gemeinsam mit Pete Sampras Rekordhalter in der „Open Era“.

Ebenfalls im Blick haben sollte man aber natürlich auch Andy Murray und Novak Djokovic, die aktuelle Nummer eins der ATP Weltrangliste und sein Vorgänger. Bereits letztes Jahr konnte dabei der Brite Andy Murray zum zweiten Mal den Titel in Wimbledon gewinnen, während der Serbe aus den Jahren 2011, 2014 und 2015 seinerseits schon drei Mal den Grand Slam Pokal auf Rasen feiern konnte. Mit einem frühen Patzer dieser beiden Topstars sollte man lieber nicht liebäugeln.

Kommen wir viel eher zum ersten Geheimfavoriten, nämlich dem Kanadier Milos Raonic, der letztes Jahr – für viele überraschend, für eingeweihte Tennis Experten konsequent – das Finale von Wimbledon erreicht hat. War er letztes Jahr noch hinter Andy Murray und Novak Djokovic so etwas wie die dritte Konstante im Herren Tennis und hat als Nummer drei die Saison abgeschlossen, obschon ihm nur ein einziger Titelgewinn geglückt ist, so ist er inzwischen auf Platz sechs im Ranking gefallen, was manche Buchmacher zu gewinnbringenden Quoten auf ihn verleiten könnte. Dabei bringt er neben dem gefürchtet starken Aufschlagspiel auch die Körpergröße mit. Der Hüne ist 1,96 Meter groß gewachsen…

Speziell in 2017 sollte man dabei auch einen der erfolgreichsten Starter des Jahres nicht außer Acht lassen, nämlich den Bulgaren Grigor Dimitrov. Nach zwei Turniersiegen in Januar und Februar 2017 stand er lange in den Top 10, hat nach sehr schwacher Phase auf Sand aber ebenfalls an Boden verloren. Vom Spielertyp erinnert er dabei stark an Roger Federer, nur dass er mit 1,90 Metern Körpergröße noch einen entscheidenden Größenvorteil hat. Nicht per Zufall holte er 2008 in Wimbledon den Grand Slam Sieg der Junioren.

Nicht ganz frei von Risiken, aber dennoch einen Tipp gut, ist außerdem der Argentinier Juan Martin del Potro. Ist der von regelmäßigen Verletzungen geplagte Superstar körperlich fit genug, so bringt er mit seinen starken Aufschlägen, der Größe von 1,98 Metern und dem druckvollen Spiel ebenfalls alle Voraussetzungen mit, um auf Rasen erfolgreich zu sein. Hier holte er sich 2012 bei den Olympischen Spielen übrigens auch die Bronzemedaille und konnte 2013 bei Wimbledon bis ins Halbfinale vordringen. Nachdem er 2014 und 2015 aussetzen musste, schlug er letztes Jahr als ungesetzter Spieler mit „Protected Ranking“ in der zweiten Runde den dreifachen Grand Slam Sieger Stan Wawrinka mit 3:1. Auch dieses Jahr könnte er gegen außerhalb von Rasen als stärker einzustufende Gegner wieder eine gute Figur machen.

Auch ein Spieler wie Gilles Müller, der Anfang des Jahres in Sydney seinen ersten Titel bei der ATP World Tour überhaupt gewinnen konnte, besticht mit tollem „Serve and volley“ Spiel auf Rasen, wo ihm auch seine Größe von 1,93 Metern zugute kommt. Hier kommt es dennoch aufs Los an, denn der Luxemburger stand zwar 2016 zwei Mal auf Rasen im Finale (’s-Hertogenbosch und Newport), hat es bei Wimbledon jedoch noch nie über die dritte Runde hinausgeschafft.

Abschließend können Sie außerdem überall dort punkten, wo die derzeitigen Topspieler zu finden sind, die auf Rasen erfahrungsgemäß Probleme haben. Dies wären in den Top 10 der ATP Weltrangliste allen voran Rafael Nadal, der in dieser Saison jedoch allgemein mal wieder bärenstark ist, Stan Wawrinka oder Dominic Thiem. Zwar haben all diese drei Spieler auf Rasen auch schon mal Erfolge gefeiert, der Belag kommt ihrem Spielstil dennoch alles andere als gelegen. Wann immer einer dieser drei Spieler also einen Gegner auf der anderen Seite hat, der ein starkes Aufschlagspiel hat, groß gewachsen ist und vom Spieltyp her in Richtung Roger Federer tendiert, können Sie das Risiko, mit einem Außenseitertipp so richtig abzukassieren, getrost eingehen.

Die Favoritinnen der WTA Tour 2017 auf Rasen – Tipps & Empfehlungen

Karolina Pliskova - © Jimmie48 Photography / Shutterstock.com

Nachdem auch in der Rasen Saison die schwangere Serena Williams fehlen wird, gibt es erneut nicht die ganz große Favoritin, wie in den letzten Jahren. In einer WTA Tour mit viel Bewegung können Sie also umso gewinnbringendere Tennis Tipps platzieren, wenn Sie sich die Kriterien zu Herzen nehmen, die für erfolgreiche Rasen Spielerinnen zu gelten haben. Und da springt uns dieses Jahr eine Spielerin förmlich ins Gesicht, die sich in Wimbledon zwar bisher alles andere als mit Ruhm bekleckert hat, von ihrer Veranlagung her hier aber perfekt geeignet ist für eine Überraschung. Die Rede ist von Karolina Pliskova, die in 2016 auf Rasen immerhin die WTA Nottingham gewinnen konnte, in Wimbledon dann jedoch erneut nicht über die zweite Runde hinauskam, was bei diesem Grand Slam Turnier ihre traurige Bestleistung ist. Verkehrte Welt, stand die groß gewachsene Tschechin mit den so harten Aufschlägen doch gerade erst bei den French Open überraschend im Semifinale, obschon sie eigentlich auf Sand ihre Achillesferse hat. Natürlich kommt es also immer auf Auslosung und Gegnerinnen an, grundsätzlich bringt sie jedoch alles mit, um jetzt auf Rasen endlich wieder an ihren starken Jahresauftakt mit zwei gewonnenen Titeln in Brisbane und Doha anknüpfen zu können.

Apropos French Open: War das Turnier aus deutscher Sicht eine einzige Katastrophe und scheiterte gerade die Weltranglistenerste Angelique Kerber dort einmal mehr in Runde eins, so dürfte es in Wimbledon auch für die Fans der deutschen Spielerinnen wieder etwas mehr zum Jubeln geben. So könnte gerade Angelique Kerber – 2016 hier noch im Finale – nun endlich an ihre Vorjahresform anknüpfen, obschon in Deutschland wohl Sabine Lisicki als die Rasenexpertin schlechthin gilt. So stand „Bum-Bum-Bine“ im Jahr 2013 schon einmal im großen Finale von Wimbledon und hatte auch 2011 schon mal das Semifinale bei diesem Turnier erreicht. In 2013 schlug sie dabei sogar Serena Williams mit 2:1 im Achtelfinale. Als aktuelle Nummer 143 der WTA Weltrangliste dürfte sie in fast jeder Konstellation die Außenseiterin sein, dafür jedoch eine umso bessere Quote bringen.

Obschon die jüngere Schwester schwanger ausfällt, sollte man aber auch Venus Williams im Auge behalten. Die Rasenexpertin, die in Wimbledon fünf ihrer insgesamt sieben Grand Slam Siege feiern konnte, schaffte es auch in einem eher schwachen Jahr 2016 bis ins Halbfinale. Dieses Jahr ist sie wieder richtig gut in Form, hat die zwischenzeitliche Rückkehr in die Top 10 der WTA Weltrangliste geschafft (aktuell startet sie in die Rasen Saison als Nummer elf im Ranking) und stand bereits in Melbourne bei den Australian Open im Endspiel. In Abwesenheit der üblichen Verdächtigen ist ihr Großes zuztrauen.

Ebenfalls wieder in den Fokus rücken könnte auch die in 2017 bisher noch recht desolate Agnieszka Radwanska. Vorletztes Jahr noch Siegerin der WTA Tour Championships hat sie bisher nicht viel zustande gebracht, gilt aber als aufschlagstark und reaktionsschnell – zwei wichtige Eigenschaften für das temporeiche Spiel auf Rasen. Nicht umsonst gewann sie im Jahr 2005 auch den Juniorinnen-Wettbewerb von Wimbledon.

Apropos Juniorinnen: Auch die French Open Siegerin Jelena Ostapenko konnte sich 2014 in dieser Kategorie den Turniersieg in Wimbledon sichern und konnte 2015 als Wildcard bei den „Großen“ in der ersten Runde immerhin die routinierte Carla Suarez Navarro mit 6:2 und 6:0 in der ersten Runde düpieren und für die erste Überraschung des Turniers sorgen. Zwar ist sie noch jung, grundsätzlich hat sie aber schon bewiesen, dass sie mit Rasen klar kommt. Den gleichen Beweis hat auch ihre Vorgängerin Belinda Bencic aus der Schweiz schon erbracht, die hier 2013 Juniorinnen-Siegerin geworden ist und 2015 bei den Profis bis ins Achtelfinale vorgestoßen ist. Last but not least sollte man außerdem Eugenie Bouchard nicht aus den Augen lassen, die sich 2012 als Juniorin den Titel in London holte und nur zwei Jahre später in der Saison 2014 das Finale von Wimbledon bei den Erwachsenen erreichen konnte.

Und selbstverständlich erwähnt werden muss auch die Bouchard-Bezwingerin aus diesem Finale, nämlich die Tschechin Petra Kvitova. Die auf Platz 16 in der WTA Weltrangliste abgerutschte Spielerin gewann 2011 und 2014 beide ihrer Grand Slam Turnier Titel in Wimbledon und gilt auf Rasen als besonders versiert. Zu kämpfen hat sie allerdings momentan noch mit ihrem Comeback, musste sie nach einer Messerattacke eines Einbrechers in ihrem Anwesen im vergangenen Dezember doch ein halbes Jahr pausieren und konnte bei den French Open nur ein Match gewinnen. Als vermeintlicher Underdog in manchen Spielen bringt sie das Zeug für hohe Gewinne grundsätzlich aber trotzdem mit.

Last but not least dürften auch Kristina Mladenovic, eine der erfolgreichsten Spielerinnen der bisherigen Saison, sowie die Überfliegerin Elina Svitolina von ihrer Spielveranlagung her für weitere Erfolge auf Rasen gut sein, während auch die beiden Russinnen Elena Vesnina und Anastasia Pavlyuchenkova ihre große Stärke, das harte Aufschlagspiel, hier wieder weitaus gewinnbringender zum Einsatz bringen können dürften, als noch zuletzt in der Sandsaison. Auch Coco Vandeweghe ist bekannt dafür, ebenso wie Jelena Ostapenko viel Risiko einzugehen, den schnellen Abschluss zu suchen und mit ohnehin schon sehr starken und flachen Schlägen, die der Bodenbelag noch unangenehmer zu verteidigen macht, zu punkten.

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