Wie wichtig ist der Heimvorteil bei Tennis Wetten?


Tennis Wetten Strategien

Wöchentlich finden von Januar bis November jedes Jahr Turniere in der ATP World Tour und WTA Tour statt. Dabei wechseln sich nicht nur die Städte ab, sondern auch die Länder. Jeder Platz und jedes Tennis Center kommt dabei zum einen mit einem bestimmten Belag einher und hat zum anderen ganz bestimmte Besonderheiten – und seien dies nur die Anzahl an Zuschauerplätzen, die hier vorhanden sind. Gibt es in Spielstätten wie bei Wimbledon im All England Lawn Tennis and Croquet Club eine ganze Reihe an Tennisplätzen – allen voran der weltberühmte „Center Court“, auf dem das aktuell immer interessanteste Match ausgetragen wird –, da bestehen die kleinen WTA International Turniere oder Events aus der ATP Challenger Tour oder ATP World Tour 250er Reihe oft nur aus einer Hand voll Plätzen, was wiederum eine andere Atmosphäre begünstigt.

Und last, but not least, sind die Austragungsstätten der typischen Turniere, die seit mehreren Jahrzehnten fester Bestandteil der Tour der Herren und Damen sind, ja nicht nur für diese eine Woche im Jahr geöffnet, wenn die ATP oder WTA hier gastiert, sondern üblicherweise dienen sie auch als Versammlungspunkt aller regionalen Tennis Spielerinnen und Spieler, die dieser einzigartigen Sportart frönen möchten. So sind alle Profis der ATP und WTA irgendwann auch einmal in einem solchen Center groß geworden. Theoretisch ist es dabei sogar möglich, dass die professionellen Athletinnen und Athleten irgendwann einmal ein Turnier in einem Center bestreiten, in dem sie als Kind bereits die ersten Gehversuche unternommen haben oder bei den großen Turnieren als Balljunge, bzw. Ballmädchen assistieren durften. Eine ganz besondere Ehre, die zweifelsfrei auch die Motivation zusätzlich steigert.

Nun gibt es aber nicht nur diesen eben angesprochenen Ausnahme Heimvorteil, sondern auch einen Heimvorteil, wenn das Tennis Turnier im Heimatland oder sogar in der Heimatstadt des Spielers, bzw. der Spielerin stattfindet. Im vorliegenden Beitrag möchten wir deshalb genauer durchleuchten, ob es diesen Heimvorteil tatsächlich gibt – und wenn ja, wie er Sie in Ihrem Wettverhalten beeinträchtigen sollte.

Den Heimvorteil im Tennis – gibt es ihn überhaupt?

Schaut man sich die abgelaufene Saison 2017 in der ATP World Tour und WTA Tour an, so springen einem als Allererstes die US Open 2017 ins Gesicht. Waren hier von Karolina Pliskova über Garbine Muguruza bis hin zu Simona Halep drei Spielerinnen nach New York City gereist, um bei der 137. Ausgabe des prestigeträchtigen Grand Slam Turniers die Nachfolge von Vorjahressiegerin Angelique Kerber anzutreten, die wieder einmal früh gescheitert war, so stand am Ende keine einzige Favoritin in der Runde der letzten vier Spielerinnen. Stattdessen schafften es vier Amerikanerinnen ins Semifinale. Für Coco Vandeweghe, Madison Keys und auch die spätere Turniersiegerin Sloane Stephens war es die beste Grand Slam Leistung überhaupt bei dem großen Turnier in ihrem Heimatland, während ausschließlich Venus Williams hier 2000 und 2001 sogar schon zwei Mal den Siegerpokal entgegennehmen durfte und 2002 bereits mit ihrer Schwester Serena Williams schon ein rein amerikanisches Endspiel bestritten hat.

Aber nicht nur bei den US Open 2017 hat eine Landsfrau den Titel gewonnen, sondern die Liste in der WTA Tour 2017 ist beeindruckend lang. Gleich zum Jahresbeginn holte sich Johanna Konta beispielsweise bei der WTA Sydney den Turniersieg. Zwar spielt sie für das Vereinigte Königreich – geboren ist sie dennoch in Australien und hatte in Sydney – ihrem Geburtsort – sogar ein waschechtes Heimspiel. Unter anderem siegte außerdem Laura Siegemund bei dem Heimturnier bei der WTA Stuttgart 2017, Irina-Camelia Begu gewann die WTA Bukarest 2017, Peng Shuai holte sich bei der Jiangxi Open in Nanchang, China, den Siegerpokal, Madison Keys gewann das Stanford Classic 2017, Zhang Shuai holte sich die Guangzhou Open 2017, und last but not least, scheiterte die im Einzel wenig erfolgreiche Kristýna Plíšková – die Zwillingsschwester der ehemaligen Weltranglistenerste Karolina Pliskova – ausgerechnet bei der WTA Prag 2017 im allerersten Endspiel, das sie je erreicht hat, am Titelgewinn, nachdem sie bereits mit 1:0 in Führung gegangen war.

Aber auch bei den Herren aus der ATP World Tour lassen sich etliche Beispiele alleine für das Jahr 2017 finden. Da wäre nicht nur zu nennen, dass der Newcomer Denis Shapovalov, der in 2017 von der ATP die Titel „Most improved player of the year“ sowie „Star of tomorrow“ verliehen bekommen hat, ausgerechnet beim heimischen Rogers Cup in Kanada erstmals auf sich aufmerksam machen konnte, als er den Weltranglistenersten und großen Star des Jahres Rafael Nadal aus dem Turnier werfen konnte, sondern auch die Stuttgart Open 2017, bzw. den Mercedes Cup, wo Altmeister Tommy Haas das Highlight seines letzten Tennis Jahres erlebte, als er in der zweiten Runde eine von nur sehr wenigen Saisonniederlagen von Roger Federer verursachte. Aber auch bei den French Open 2017, wo man seit inzwischen 34 Jahren auf einen weiteren Lokalmatador als Gesamtsieger wartet, seitdem 1983 Yannick Noah zuletzt den Titel für sein Land im Einzel der Herren hier in Roland Garros gewinnen konnte, sind die Franzosen einmal mehr über sich hinausgewachsen. So lieferten mit Gael Monfils und Lucas Pouille oder im Vorjahr mit Richard Gasquet einige Athleten ihre deutlich beste Grand Slam Leistung des Jahres ausgerechnet in der Heimat ab. Ein Zufall?

Auch bei den Turniersiegern im eigenen Land ist die Liste in der ATP World Tour 2017 alles andere als kurz:

  • 12. Februar 2017: Grigor Dimitrov gewinnt die ATP Sofia
  • 19. Februar 2017: Ryan Harrison gewinnt die ATP Memphis
  • 26. Februar 2017: Jo-Wilfried Tsonga gewinnt die ATP Marseille (Open 13)
  • 26. Februar 2017: Jack Sock gewinnt die ATP Delray Beach
  • 16. April 2017: Steve Johnson gewinnt die ATP U.S. Men’s Clay Court Championships in Houston
  • 30. April 2017: Rafael Nadal holt sich die ATP Barcelona
  • 7. Mai 2017: Alexander Zverev siegt bei der ATP München
  • 14. Mai 2017: Rafael Nadal legt bei der ATP Madrid nach
  • 28. Mai 2017: Stan Wawrinka sichert sich die ATP Genf
  • 28. Mai 2017: Jo-Wilfried Tsonga gewinnt die ATP Lyon
  • 23. Juli 2017. John Isner sichert sich den Titel bei der ATP Hall of Fame Tennis Championships in Newport
  • 30. Juli 2017: John Isner gewinnt nur eine Woche später auch die ATP Atlanta
  • 29. Oktober 2017: Roger Federer sichert sich die ATP Basel

Nicht erwähnt, aber ebenfalls interessant: Am 6. August 2017 siegt außerdem Philipp Kohlschreiber bei der ATP Kitzbühel in eben jener Ortschaft, in der der deutsche Spieler und Wahl-Österreicher seit einigen Jahren lebt. Obwohl er nicht im engen Favoritenkreis war, wuchs der gebürtige Bayer auch hier bei einem Heimturnier über sich hinaus. In Monte Carlo gewann überdies einmal mehr Rafael Nadal, der hier aus steuerlichen Gründen ebenfalls seinen Wohnsitz gemeldet hat – wie so viele andere Spieler eben auch.

Rechnet man also diese beiden in der Liste nicht erwähnten Siege noch mit dazu, so hat 15 Mal von insgesamt 68 Turnieren ein Spieler gewonnen, der entweder aus dem Land stammte, in dem das Turnier veranstaltet wurde, oder der zumindest seinen Wohnsitz in der Austragungsstadt hat.

Das entspricht 22,05% aller Fälle – und damit fast jedem vierten Turnier, das in diesem Jahr stattgefunden hat. Und das, obwohl ein Andy Murray seine tollen Auftritte im Vereinigen Königreich (Wimbledon 2016, Olympische Spiele 2016, ATP World Tour Finals 2016 etc.) dieses Jahr nicht wiederholen konnte und größtenteils verletzt war, während eine Reihe von Lokalmatadoren im eigenen Land außerdem noch im Finale gestanden sind, den Titelgewinn dort allerdings verpassten, wie beispielsweise Alexander Zverev bei der ATP Halle 2017, Ryan Harrison in Atlanta, Lucas Pouille in Marseille, Florian Mayer in Hamburg.

Zusammenfassend dürfte sich deshalb festhalten lassen, dass es den Heimvorteil im Tennis tatsächlich gibt und er nicht etwa eine reine Illusion oder nette Anekdote ist. Befassen wir uns also damit, wie wichtig dieser Heimvorteil im Tennis für Ihre Tennis Wetten ist.

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Wie Sie den Heimvorteil im Tennis zu Ihrem persönlichen Vorteil werden lassen

Aus dem hohen Prozentsatz an Siegern mit besonderem Bezug zur Spielstätte bei der ATP World Tour oder der bemerkenswerten Situation, dass im Halbfinale der US Open 2017 der Damen vier Amerikanerinnen gestanden sind, lässt sich ableiten, dass die Spielerinnen und Spieler im professionellen Tennis scheinbar immer dann besonders motiviert sind, wenn die „home crowd“ sie zu Höchstleistungen anpeitscht. Und genau deshalb sollten Sie den Heimvorteil im Tennis langfristig zu Ihrem persönlichen Vorteil werden lassen, indem Sie nicht nur darauf schauen, wie es um die aktuelle Formkurve der Spielerinnen und Spieler bestellt ist, sowie auf den Belag und wie Athletin oder Athlet damit zurecht kommt, sondern auch auf den Austragungsort.

So verwundert es nicht weiter, dass eine Johanna Konta, die in 2017 erstmals in ihrem Geburtsort Sydney den Titel gewonnen hat, auch bei den Turnieren im Vereinigten Königreich, für das sie seit geraumer Zeit antritt, endlich ihren ersten Triumph feiern wollte. In Nottingham stand sie sogar bei einem kleinen Rasenturnier im Endspiel, erreichte anschließend in Eastbourne noch mal das Semifinale und spielte sich dann auch in Wimbledon endgültig in die Herzen der Fans, als sie ebenfalls unter den letzten vier Spielerinnen gestanden war, nachdem sie sogar Topfavoritin Simona Halep im Viertelfinale mit 2:1 in die Knie zwingen konnte. Kurzum: wenn ein solches Spiel vorliegt wie eben dieses Viertelfinale zwischen einer vermeintlichen Außenseiterin Johanna Konta, die nun einmal alles dafür geben will, in dem Land, das zu ihrer neuen Heimat geworden ist, endlich mal wieder eine Spielerin unter britischer Flagge zu haben, und der rumänischen Favoritin, die letztlich als Weltranglistenerste in die Winterpause gegangen ist, dann lässt sich hier für gewinnbringende Tennis Wetten eine wichtige Erkenntnis im großen Ganzen einer fundierten Prognose ziehen.

Fazit

In diesem Tennis Wetten Ratgeber haben wir Ihnen gezeigt, dass der Heimvorteil im Tennis real ist und dass so manche Athletin und so mancher Athlet gerade vor der heimischen Kulisse schon oft über sich hinausgewachsen ist, was – mit dem richtigen Riecher – jedes Mal aufs Neue für horrende Gewinne gesorgt hätte, sofern Sie diesen Faktor für Ihre Tennis Wetten berücksichtigt hätten.

Unser Tipp an Sie besteht also darin, bei zukünftigen Tennis Wetten immer auch zu berücksichtigen, ob einer der beiden Kontrahenten in dem Match, für das Sie einen Tipp abgeben wollen, einen besonderen Bezug zur Austragungsstätte hat – ggf. ja sogar einen richtigen Heimvorteil. Das heißt im Umkehrschluss zwar noch lange nicht, dass es dann auch mit dem Turniersieg klappt, aber zumindest ist ein frühes Aus dieser Spieler doch – wie aufgezeigt – recht unwahrscheinlich. Und last, but not least, zeigt der für 2017 in der ATP berechnete Wert von 22,05% aller Turniere, die von Spielern mit Heimvorteil gewonnen worden sind, dass hier so mancher brandheiße Tipp auch im großen Endspiel möglich ist – mit Sicherheit aber zumindest auf dem Weg dahin, wenn ein vermeintlich riesengroßer Favorit auf einen absoluten Underdog mit Heimvorteil trifft.




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