Spanien – Deutschland, Davis Cup 2018 Viertelfinale Prognose & Quoten

5. April 2018

Rafael Nadal - © FlashStudio / Shutterstock.com

Am Wochenende von Freitag, den 6. April 2018, bis einschließlich Sonntag, den 8. April 2018, treffen Spanien und Deutschland im Davis Cup 2018 Viertelfinale aufeinander. Dabei stehen sich in der bereits 107. Ausgabe des wichtigsten Wettbewerbs für die Nationalmannschaften im Herren Tennis zwei ehemalige Gesamtsieger gegenüber. Bringen es die Spanier, die zu den erfolgreichsten Teams kurz nach der Jahrtausendwende gehörten, auf insgesamt fünf Gesamtsiege im Davis Cup, so hat Deutschland immerhin auch schon drei Mal den Siegerpokal in Empfang nehmen dürfen, obschon man seit inzwischen 25 Jahren auf einen weiteren Triumph wartet und zuletzt 1993 gewann.

Zumindest der Start ist jedenfalls beiden Nationen hervorragend gelungen, denn während eine spanische B-Auswahl mit Albert Ramos Vinolas und Roberto Bautista Aug tin den Einzeln einen souveränen 3:1-Sieg gegen eine B-Auswahl vom Vereinigten Königreich eingefahren hat, da konnte sich Deutschland gegen das derzeit bestmögliche Team von Australien auf den Hartplätzen der Pat Rafter Arena in Brisbane behaupten, hat nun allerdings wegen der besonderen Regelung im Davis Cup, dass sich das Heimrecht von Duell zu Duell abwechselt, erneut ein Auswärtsspiel, da man gegen Spanien im letzten Vergleich in Deutschland angetreten war. Und genau das hat die spanische Herrennationalmannschaft im Tennis nun zu ihrem Vorteil ausgenutzt, denn Heimvorteil bedeutet im Davis Cup einen mehrfachen Vorteil, da man neben der „home crowd“ im Rücken auch noch den Belag frei wählen darf. Nicht zuletzt auch, weil Sandplatzkönig und momentaner Weltranglistenerster Rafael Nadal sein Comeback nach Verletzungspause für sein Land im Davis Cup geben wird, hat man sich dabei für den Plaza de Tores de Valencia im Südosten des Landes entschieden, wo eben der favorisierte Sandbelag ausliegt und wo die deutschen Einzelspieler Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber es infolgedessen extrem schwer haben dürften, dem Stier von Manacor ein Spiel abzunehmen.

Die folgenden fünf Paarungen haben sich dabei nach Bekanntgabe der vollständigen Davis Cup Teams für das Traditionsduell zwischen Spanien und Deutschland ergeben:

  1. Freitag, 6. April: David Ferrer vs. Alexander Zverev
  2. Freitag, 6. April: Rafael Nadal vs. Philipp Kohlschreiber
  3. Samstag, 7. April: Feliciano López & Marc López vs. Tim Pütz & Jan-Lennard Struff
  4. Sonntag, 8. April: Rafael Nadal vs. Alexander Zverev
  5. Sonntag, 8. April: David Ferrer vs. Philipp Kohlschreiber

Erwartet wird dabei, dass Sandplatzexperte Rafael Nadal zwei souveräne Punkte für sein Land erzielt, wodurch wahlweise der routinierte David Ferrer einen Punktgewinn beisteuern müsste oder die López-Namensvetter ihr Doppel holen müssten. Auf der anderen Seite hat Deutschland schon in der ersten Runde vom diesjährigen Davis Cup die australische Mannschaft kalt erwischt. Steckt also womöglich doch genug Potenzial in dem deutschen Team, hier für eine Überraschung zu sorgen? Genau das ist jedenfalls die Frage, die wir in diesem Beitrag zu beantworten versucht haben.

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Spanien – Ein Team wie in den guten alten Zeiten

Es ist schon eine Weile her, dass der Stier von Manacor sich im Davis Cup die Ehre gegeben hat. So bestritt er sein bis dato letztes Einzel gegen Dänemark im Viertelfinale der Saison 2015 vor ziemlich genau drei Jahren, ehe er dem Team für längere Zeit den Rücken kehrte. Und nun könnte der amtierende Weltranglistenerste nach seiner Verletzungspause seinem Land, das er persönlich zu vier von insgesamt fünf Davis Cup Siegen aktiv geführt hat, zum Einzug ins Halbfinale verhelfen, wenn an seiner Seite mit David Ferrer und den ebenfalls in die Jahre gekommenen Doppelpartnern Feliciano López (36 Jahre) und Marc López (35 Jahre) tatsächlich ein Team wie aus den guten alten Zeiten zusammengekommen ist. Trainer Sergi Bruguera hat jedenfalls eine der schlagkräftigsten Truppen seit längerer Zeit beisammen und könnte sein Heimspiel schon alleine durch die geballte Portion Erfahrung über die Bühne geschaukelt bekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Stier von Manacor, mit dem das Team nun einmal steigt und fällt, tatsächlich wieder vollständig kuriert ist und nicht etwa sein Auftaktmatch gegen Philipp Kohlschreiber vorzeitig aufgeben muss. Denn ein Comeback im Davis Cup ist wegen der drei Gewinnsätze, die hier noch gespielt werden, alles andere als ein Selbstläufer, sondern vielmehr ein echter Härtetest für die Physis.

Deutschland – Alle Mann an Bord

Der deutsche Davis Cup Kapitän Michael Kohlmann kann sich einmal mehr glücklich schätzen, dass er auf seinen gesamten Kern zurückgreifen kann, der nicht nur aus dem Überflieger, frischgebackenen Miami-Finalisten und Weltranglistenvierten Alexander Zverev besteht, sondern auch noch aus dem 33-jährigen Routinier Philipp Kohlschreiber, der mit seiner langjährigen Erfahrung besonders im Davis Cup auch immer für große Siege gut ist. Hier schlug Kohli beispielsweise vorletzte Saison erst Gegner wie Tomas Berdych oder Lukas Rosol, ehe der gebürtige Augsburger in der ersten Runde gegen Australien nicht eingesetzt werden konnte und von Jan-Lennard Struff im Einzel nur mit mäßigem Erfolg vertreten werden konnte. Vielmehr war es hier das Doppel bestehend aus Struffi und Tim Pütz, das sicher für die größte Überraschung sorgte, als es sich gegen die beiden Hochkaräter Matthew Ebden und John Peers behaupten konnte, womit gewiss kaum jemand ernsthaft gerechnet hatte. Nicht ohne Grund vertraut Michael Kohlmann deshalb erneut diesem Team das harte Doppel gegen die spanischen Routiniers Feliciano und Marc López an, in dem sich Tim Pütz und Jan-Lennard Struff erneut beweisen müssen, wenn es irgendwie mit dem Erfolg gegen die spanische Auswahl klappen soll. Aufzuholen sind nämlich definitiv die Punkte, die man wohl zwangsläufig an Rafael Nadal verlieren wird, der einerseits gegen Shootingstar „Sascha“ Zverev noch nie ein Spiel verloren hat (3:0) und andererseits auch Philipp Kohlschreiber bis auf eine einzige Ausnahme bei einem kleinen Rasenturnier in Deutschland stets überlegen war (15:1). Können Sascha und Kohli also zumindest gegen David Ferrer punkten?

Spanien – Deutschland Bilanz – Bisherige Aufeinandertreffen

Insgesamt sieben Mal sind sich Spanien und Deutschland schon im Davis Cup gegenüber gestanden und die Bilanz ist dabei noch relativ ausgeglichen, führt Spanien doch mit vier gewonnenen Spielen vor den drei Siegen der Deutschen. Die Betonung liegt allerdings auf „noch“, denn sollte es nun erneut zu einem spanischen Sieg kommen, würde man mit fünf Siegen aus acht Spielen etwas deutlicher davonziehen. Immerhin: im bis dato letzten Duell in der ersten Runde der Weltgruppe im Davis Cup 2014 siegte Deutschland in Frankfurt am Main klar mit 4:1…

Spanien – Deutschland Tipp – Davis Cup 2018

Trotzdem wäre es nun extrem vermessen gegen die Spanier zu tippen, die mit Sandplatzkönig Rafael Nadal einfach eine dermaßen schlagfertige Waffe in ihren Reihen haben, die auf dem Sandplatz nahezu unschlagbar ist – erst recht in seinem Heimatland mit dem Heimpublikum im Rücken. Ein Tipp auf Deutschland müsste also eines von beiden Szenarien voraussetzen: Erstens, dass Rafael Nadal noch nicht fitt genug ist und abbrechen muss (entweder im ersten Spiel oder schon davor). Oder zweitens, dass weder David Ferrer noch die beiden Spieler mit Nachnamen López einen von insgesamt drei Matchbällen in den benötigten dritten Punkt für den Gesamtsieg ummünzen können und Deutschland somit trotz Nadal mit 3:2 siegt. Beides ist zwar nicht völlig ferner liefen, allerdings brauchen Sie für den Tipp auf das deutsche Davis Cup Team eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 34% für eines dieser Szenarien. Und das ist um einiges zu hoch gegriffen, weshalb wir Ihnen hier ausschließlich zum Favoritentipp auf die Spanier raten können. Unser Tipp: der entscheidende dritte Punkt wird von David Ferrer im Match gegen Philipp Kohlschreiber erzielt.

Tennis Wett Tipp: Sieg Spanien (Quote: 1,36 – 8 Units)

Spanien – Deutschland Quoten * – Davis Cup 2018

Spanien: 1,36
Deutschland: 3,00

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Quoten* abgerufen auf der Webseite von Bet365 am Donnerstag, den 5. April 2018, um 17:07 Uhr (MEZ).

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