ATP Kalender 2017 – Herren Tennis Turniere

ATP Wetten

Auch im Jahr 2017 darf man sich wieder über unzählige, spannende Partien im Herrentennis freuen. Die Association of Tennis Professionals, kurz ATP, veranstaltet dabei im Rahmen der sogenannten ATP World Tour 2017 63 Turniere, die unter Garantie wieder hochkarätig besetzt sein werden. Die ATP unterteilt ihre Veranstaltungen dabei in verschiedene Kategorien, die Aufschluss darüber geben, wie viel Punkte für die ATP Weltrangliste gewonnen werden können. Dies sind die folgenden drei Kategorien:

  • ATP World Tour 250 Turniere
  • ATP World Tour 500 Turniere
  • ATP World Tour Masters 1000 Turniere

 
Gerade die 500er und 1000er Turniere sind dabei besonders anziehend für die Topspieler, ist doch hier auch das Preisgeld dementsprechend hoch. Am Ende der Saison qualifizieren sich schließlich die besten acht Spieler des Jahres außerdem für die ATP World Tour Finals. Selbstverständlich sind auch die vier Grand Slam Turniere im neuen Jahr wieder von besonders großem Interesse.

Damit Sie keines der ganz besonderen Herren Tennis Turniere im Jahr 2017 verpassen, haben wir hier für Sie einen ATP Kalender zusammengestellt. Hierin enthalten sind neben den vier Grand Slam Turnieren und der Weltmeisterschaft zum Jahresende alle 13 ATP World Tour 500 Turniere sowie die neun prestigeträchtigen ATP World Tour Masters 1000 Turniere. Zu all diesen Events finden Sie bei uns auf der Webseite regelmäßige Artikel und Berichterstattungen, in denen wir Ihnen stichhaltige Prognosen und Tipps zu Ihren Tennis Wetten liefern.

ATP Kalender 2017 – Übersicht Herren Tennis Turniere

Turnier Austragungsland / -ort Datum (Start) Titelverteidiger
Australian Open Australien (Melbourne) ab 16.01.2017 Novak Djokovic
ABN AMRO World Tennis Tournament Niederlande (Rotterdam) ab 13.02.2017 Martin Klizan
Rio Open Brasilien (Rio de Janeiro) ab 20.02.2017 Pablo Cuevas
Abierto Mexicano Telcel Mexiko (Acapulco) ab 27.02.2017 Dominic Thiem
Dubai Duty Free Tennis Championships Vereinigte Arabische Emirate (Dubai) ab 27.02.2017 Stan Wawrinka
BNP Paribas Open Vereinigte Staaten von Amerika (Indian Wells, Kalifornien) ab 06.03.2017 Novak Djokovic
Miami Open Vereinigte Staaten von Amerika (Miami, Florida) ab 20.03.2017 Novak Djokovic
Monte-Carlo Rolex Masters Monaco (Monte-Carlo) ab 17.04.2017 Rafael Nadal
Barcelona Open BancSabadell Spanien (Barcelona) ab 24.04.2017 Rafael Nadal
Mutua Madrid Open Spanien (Madrid) ab 08.05.2017 Novak Djokovic
Internazionali BNL d’Italia Italien (Rom) ab 15.05.2017 Andy Murray
French Open (Roland Garros) Frankreich (Paris) ab 29.05.2017 Novak Djokovic
Gerry Weber Open Deutschland (Halle) ab 19.06.2017 Florian Mayer
AEGON Championships Vereinigtes Königreich (London) ab 19.06.2017 Andy Murray
Wimbledon Vereinigtes Königreich (London) ab 03.07.2017 Andy Murray
German Tennis Championships Deutschland (Hamburg) ab 24.07.2017 Martin Klizan
Citi Open Vereinigte Staaten von Amerika (Washington, D.C.) ab 31.07.2017 Gael Monfils
Rogers Cup Kanada (Toronto) ab 07.08.2017 Novak Djokovic
Western & Southern Open Vereinigte Staaten von Amerika (Cincinnati, Ohio) ab 14.08.2017 Marin Cilic
US Open Vereinigte Staaten von Amerika (New York City, New York) ab 28.08.2017 Stan Wawrinka
China Open China (Peking) ab 02.10.2017 Andy Murray
Rakuten Japan Open Tennis Championships Japan (Tokio) ab 02.10.2017 Nick Kyrgios
Shanghai Rolex Masters China (Shanghai) ab 09.10.2017 Andy Murray
Swiss Indoors Basel Schweiz (Basel) ab 23.10.2017 Marin Cilic
Erste Bank Open 500 Österreich (Wien) ab 23.10.2017 Andy Murray
BNP Paribas Masters Frankreich (Paris) ab 30.10.2017 Andy Murray
ATP World Tour Finals Vereinigtes Königreich (London) ab 13.11.2017 Andy Murray

ATP Kalender 2017 – Was uns erwartet

Im Großen und Ganzen gab es im Vergleich zum Vorjahr nahezu gar keine Veränderungen im ATP Kalender. Einzig und allein der Antalya Cup, der am 26. Juni 2017 in der Türkei als ATP World Tour 250er Turnier starten wird, ist neu, während die restlichen 62 Turniere der ATP beibehalten worden sind. Selbstverständlich entfällt dafür in diesem Jahr der Wettbewerb bei den Olympischen Spielen, der bekanntermaßen ja nur alle vier Jahre ausgetragen wird.

Ansonsten darf sich die Tenniswelt einmal mehr auf vier zu vergebende Grand Slam Turnier Trophäen freuen sowie auf neun ATP World Tour Masters 1000 Turniere, die durch die vielen zu vergebenden Punkte traditionell sehr gut dazu in der Lage sind, große Veränderungen in der ATP Weltrangliste zu erzeugen.

Aus deutscher Sicht sind dabei vor allem die Monate zwischen Mai und Juli interessant, wenn die einzigen vier Stopps im Tennis Jahr, welche die ATP in Deutschland macht, recht geballt aufeinanderfolgen. Los geht es am 1. Mai 2017 mit den BMW Open in München. Am 12. Juni 2017 folgt schließlich der Mercedes Cup in Stuttgart, ehe am 19. Juni 2017 das erste ATP World Tour 500er Turnier in Deutschland gastiert – und mit ihm garantiert auch so mancher renommierter Spieler –, wenn die Gerry Weber Open in Halle ausgespielt werden. Einen Monat später folgt am 24. Juli 2017 schließlich mit einem weiteren ATP World Tour 500 Turnier in Hamburg – die German Tennis Championships – der letzte Halt in Deutschland. Weiter geht es im deutschsprachigen Raum aber auch noch in Österreich, wo immerhin zwei weitere Turniere stattfinden. Los geht es am 31. Juli 2017 mit einem kleinen Turnier in Kitzbühel, ehe die Erste Bank Open 500, die am 23. Oktober 2017 in Wien starten wird, traditionell wieder so manchen Hochkaräter in die österreichische Hauptstadt locken wird, geht es hier doch schon mit großen Schritten auf die ATP World Tour Finals zu. Mit drei Turnieren rangiert die Schweiz zwischen den beiden Ländern. Neben den beiden ATP World Tour 250er Turnieren Banque Eric Sturdza Geneva Open (ab dem 22. Mai 2017 in Genf) und Swiss Open Gstaad (ab dem 24. Juli 2017 in Gstaad) wird es auch hier zum Jahresende hin besonders spannend, wenn die beliebten Swiss Indoors Basel am 23. Oktober 2017 in die nächste Runde gehen.

ATP World Tour 2017 – Die Favoriten

Selbstverständlich darf man einiges von der neuen Nummer eins der ATP Weltrangliste, dem frischgebackenen Sieger bei den ATP World Tour Finals Andy Murray, erwarten. Im kompletten letzten Quartal der abgelaufenen Tennis Saison hat der gebürtige Schotte einfach kein einziges Spiel mehr verloren und sich neben einem Turniersieg nach dem anderen auch noch sämtliche Rekorde des letzten Jahres gesichert. Mit neun Turniersiegen bringt er es auf die meisten Titelgewinne im Einzel bei der ATP unter allen Athleten – und das, obwohl ihm sein erster Turniersieg in der Saison 2016 erst im Mai gelingen wollte. Zuvor gab es nämlich einige verlorene Endspiele, bringt der Schotte es doch auf sage und schreibe 13 Teilnahmen an einem Finale. Logischerweise hat er damit das mit Abstand höchste Preisgeld des Jahres eingefahren (mehr als 16 Millionen US-Dollar) und die meisten Punkte im ATP Ranking gesammelt. Ach ja – die Olympischen Spiele 2016 hat er ganz nebenbei auch noch gewonnen und dort seine Goldmedaille aus dem Jahr 2012 erfolgreich verteidigen können. Keine Frage: von Andy Murray wird man auch 2017 wieder einiges hören.

Gejagt wird er dabei sicherlich von Dauerbrenner Novak Djokovic, der sich bei den ATP World Tour Finals zwar nach ausgestandener Verletzung und kleiner Formkrise wieder bis ins Endspiel spielen konnte, dort aber nichts gegen Andy Murray ausrichten konnte. Es war dabei zweifelsfrei die Rivalität des Jahres, standen sich Novak Djokovic und Andy Murray doch sage und schreibe fünf Mal gegenüber in 2016 – und zwar allesamt in Endspielen. Mit drei Siegen im direkten Vergleich in der letzten Saison hatte der Serbe dabei immerhin noch knapp die Nase vorne. Ohnehin gedenkt der Djoker, sich nun wieder den Spitzenplatz in der ATP Weltrangliste zurückzuholen.

Gespannt sein darf man auch darauf, was Rückkehrer Roger Federer wird vollbringen können. Nach endlich ausgestandener Verletzung wird der 35-jährige Altmeister jedenfalls zum Saisonende hin noch mal angreifen. Auch der Spanier Rafael Nadal, für den die letzte Saison mit Ausnahme der Turniere auf Sand nicht sonderlich gut verlaufen ist, möchte es ganz sicher noch einmal wissen und vor allem auch bei seinem Paradeturnier, den French Open, groß aufspielen.

Obschon er bei den ATP World Tour Finals keine sonderlich gute Figur gemacht hat, halten wir außerdem den Kroaten Marin Cilic aufgrund seines ernormen Momentums aus der zweiten Jahreshälfte 2017 für einen Spieler, der sich nun durchaus in den Top 10 der ATP Weltrangliste festbeißen könnte. Im Frühjahr zumindest hatte ihm das Comeback zu den ATP World Tour Finals garantiert niemand mehr zugetraut. Apropos Comeback: Rückkehrer des Jahres 2016 ist ganz offiziell der Argentinier Juan Martin del Potro geworden, der sich trotz erneuter Verletzungen und Rückschläge wieder eindrucksvoll an der Weltspitze zurückmelden konnte. Nachdem er in der zweiten Jahreshälfte so manchen Topstar besiegen konnte, sicherte er sich schließlich am 23. Oktober 2016 in Stockholm den ersten ATP Einzeltitel seit fast drei Jahren. Zuvor holte er im Sommer bei den Olympischen Spielen 2016 Silber und schaltete in Runde eins niemand Geringeren aus als Topfavorit Novak Djokovic.

Auch aus deutscher und österreichischer Sicht darf man sich 2017 aber wieder wesentlich mehr freuen als noch in den eher mageren Jahren zuvor. So stand der Österreicher Dominic Thiem nach Sprung in die Top 10 der ATP Weltrangliste erstmals schon bei den ATP World Tour Finals unter den besten acht Spielern der Welt und wird garantiert auch in diesem Jahr wieder so manches Wunder vollbringen. Für Deutschland geht mit dem 19-jährigen Alexander Zverev dabei eine der größten Nachwuchshoffnungen überhaupt an den Start. Nachdem der Youngster sich gerade erst in St. Petersburg kurz vor Saisonende den ersten Einzeltitel seiner Karriere bei der ATP sichern konnte, indem er den frischgebackenen US Open Sieger Stan Wawrinka besiegte, wird man von „Sascha“ sicherlich auch jetzt wieder viel hören. Apropos Nachwuchs:

Newcomer des letzten Jahres war übrigens der Amerikaner Taylor Fritz, der damit eben jenen Titel verliehen bekommen hat, den Alexander Zverev im letzten Jahr bekam. Gut möglich also, dass es der 19-jährige Amerikaner, der im Februar letzten Jahres bei der ATP Memphis erstmals in einem ATP World Tour 250er Turnier das Endspiel erreichte, also ähnlich wie Zverev nun auf den Radar der Tenniselite schaffen wird.