ATP Kalender 2018 – Herren Tennis Turniere

ATP Wetten

Auch im Jahr 2018 darf man sich wieder über unzählige, spannende Partien im Herrentennis freuen. Die Association of Tennis Professionals, kurz ATP, veranstaltet dabei im Rahmen der sogenannten ATP World Tour 2018 68 Turniere, die unter Garantie wieder hochkarätig besetzt sein werden. Die ATP unterteilt ihre Veranstaltungen dabei in verschiedene Kategorien, die Aufschluss darüber geben, wie viele Punkte für die ATP Weltrangliste gewonnen werden können. Dies sind die folgenden drei Kategorien:

Gerade die 500er und 1000er Turniere sind dabei besonders anziehend für die Topspieler, ist doch hier auch das Preisgeld dementsprechend hoch. Am Ende der Saison qualifizieren sich schließlich die besten acht Spieler des Jahres außerdem für die ATP World Tour Finals. Selbstverständlich sind auch die vier Grand Slam Turniere im neuen Jahr wieder von besonders großem Interesse.

Damit Sie keines der ganz besonderen Herren Tennis Turniere im Jahr 2018 verpassen, haben wir hier für Sie einen ATP Kalender mit allen Events der 49. Ausgabe der ATP World Tour zusammengestellt. Hierin enthalten sind neben den vier Grand Slam Turnieren und der Weltmeisterschaft zum Jahresende alle 13 ATP World Tour 500 Turniere sowie die neun prestigeträchtigen ATP World Tour Masters 1000 Turniere. Zu all diesen Events finden Sie bei uns auf der Webseite regelmäßige Artikel und Berichterstattungen, in denen wir Ihnen stichhaltige Prognosen und Tipps zu Ihren Tennis Wetten liefern.

ATP Kalender 2018 – Übersicht Herren Tennis Turniere

Turnier Austragungsland / -ort Datum Titelverteidiger
Australian Open Australien (Melbourne) ab 15. Januar 2018 Roger Federer
Rotterdam Open Niederlande (Rotterdam) ab 12. Februar 2018 Jo-Wilfried Tsonga
Rio Open Brasilien (Rio de Janeiro) ab 19. Februar 2018 Dominic Thiem
Dubai Tennis Championships Vereinigte Arabische Emirate (Dubai) ab 26. Februar 2018 Andy Murray
Mexican Open Mexiko (Acapulco) ab 26. Februar 2018 Sam Querrey
Indian Wells Masters Vereinigte Staaten von Amerika (Indian Wells) ab 5. März 2018 Roger Federer
Miami Open Vereinigte Staaten von Amerika (Miami) ab 19. März 2018 Roger Federer
Monte-Carlo Masters Monaco (Monte Carlo) ab 16. April 2018 Rafael Nadal
Barcelona Open Spanien (Barcelona) ab 23. April 2018 Rafael Nadal
Madrid Open Spanien (Madrid) ab 7. Mai 2018 Rafael Nadal
Italian Open Italien (Rom) ab 14. Mai 2018 Alexander Zverev
French Open Frankreich (Paris) ab 28. Mai 2018 Rafael Nadal
Queen’s Club Championships Vereinigtes Königreich (London) ab 18. Juni 2018 Feliciano Lopez
Halle Open Deutschland (Halle) ab 18. Juni 2018 Roger Federer
The Championships, Wimbledon Vereinigtes Königreich (London) ab 2. Juli 2018 Roger Federer
German Open Deutschland (Hamburg) ab 23. Juli 2018 Leonardo Mayer
Washington Open Vereinigte Staaten von Amerika (Washington D.C.) ab 30. Juli 2018 Alexander Zverev
Rogers Cup (Canadian Open) Kanada (Toronto) ab 6. August 2018 Alexander Zverev
Western & Southern Open (Cincinnati Masters) Vereinigte Staaten von Amerika (Cincinnati) ab 13. August 2018 Grigor Dimitrov
US Open Vereinigte Staaten von Amerika (New York) ab 27. August 2018 Rafael Nadal
China Open China (Peking) ab 1. Oktober 2018 Rafael Nadal
Japan Open Japan (Tokio) ab 1. Oktober 2018 David Goffin
Shanghai Masters China (Shanghai) ab 8. Oktober 2018 Roger Federer
Erste Bank Open (Vienna Open) Österreich (Wien) ab 22. Oktober 2018 Lucas Pouille
Swiss Indoors Schweiz (Basel) ab 22. Oktober 2018 Roger Federer
Next Gen ATP Finals Italien (Mailand) ab 5. November 2018 Chung Hyeon
ATP Finals Vereinigtes Königreich (London) ab 12. November 2018 Grigor Dimitrov

ATP Kalender 2018 – Was uns erwartet

Wenig Veränderungen hat es im Wechsel von der 48. Saison der ATP World Tour im Jahr 2017 auf die 49. Saison im Jahr 2018 gegeben. Gerade bei den abgebildeten großen Turnieren aus den Kategorien Grand Slam, ATP World Tour Masters 1000 sowie ATP World Tour 500 ist nämlich alles so geblieben wie es war. Die einzigen Unterschiede gibt es also ausschließlich im Bereich der kleinen ATP World Tour 250er Turniere, von denen in 2018 mit 40 an der Zahl ungefähr 60% aller Turniere der diesjährigen ATP World Tour abgehalten werden. Veränderungen gibt es hier einige. So ist beispielsweise die ehemalige Chennai Open der Maharastra Open innerhalb Indiens gewichen, während die ATP Memphis Geschichte ist und zu Gunsten einer kleinen sogenannten New York Open im Februar der Saison nach Uniondale ziehen wird. Zum zweiten Mal überhaupt ist derweil die Antalya Open mit dabei, wenn im Juni diesen Jahres die abermals kurze Rasensaison einen weiteren Stop bekommen wird. Fortgesetzt wird überdies auch die Los Cabos Open in Mexiko, die nun in ihre erst dritte Ausgabe gehen wird. Gleiches gilt für die European Open, die in den Endzügen des Jahres auf der direkten „Road to London“, wo auch im Jahr 2018 wieder die ATP Finals abgehalten werden, ebenfalls ihre dritte Ausgabe erhalten wird. Und last, but not least, haben es auch die in Mailand dankbar angenommenen ATP Next Gen Finals zum zweiten Mal überhaupt in den ATP Kalender geschafft, wenn unter den Nachwuchsstars des Tennis in einem der Weltmeisterschaft ähnlichen Turnier unter den Shootingstars der beste Spieler der Saison gesucht wird.

Wenig Veränderungen also und doch ausgesprochen viel Spannung, wenn aus deutscher Sicht einmal mehr die Monate zwischen Mai und Juli interessant sind. Zumindest finden hier die einzigen vier Stopps im Tennis Jahr in Deutschland statt – und das recht geballt aufeinanderfolgend. Dies sind die Stationen und Starttage der vier Events:

  • 30. April 2018: Bavarian International Tennis Championships (München)
  • 11. Juni 2018: Stuttgart Open (Stuttgart)
  • 18. Juni 2018: Halle Open (Halle)
  • 23. Juli 2018: German Open (Hamburg)

Natürlich darf man sich aber auch außerhalb von Deutschland im deutschsprachigen Raum über so manches Highlight freuen, wenn die ATP World Tour 2018 insgesamt zwei weitere Male in Österreich Halt machen wird sowie drei Stationen in der Schweiz feiert. Die fünf Termine, die Sie sich am besten jetzt schon in Ihrem persönlichen Kalender markieren sollten, lauten dabei wie folgt:

  • 21. Mai 2018: Geneva Open (Genf, Schweiz)
  • 23. Juli 2018: Swiss Open (Gstaad, Schweiz)
  • 30. Juli 2018: Austrian Open Kitzbühel (Kitzbühel, Österreich)
  • 22. Oktober 2018: Erste Bank Open (Wien, Österreich)
  • 22. Oktober 2018: Swiss Indoors (Basel, Schweiz)

Genannt sind auch hier übrigens die jeweiligen Starttage des Turniers.

ATP World Tour 2018 – Die Favoriten

Was die bevorstehende Saison in der ATP World Tour so spannend macht, ist der Aspekt, dass gleich mehrere Topstars, die zuletzt verletzt waren, zurückkehren werden. Das sind mit den beiden ehemaligen Weltranglistenersten Andy Murray und Novak Djokovic, dem dreifachen Grand Slam Gewinner Stan Wawrinka, sowie Milos Raonic, dem Finalist von Wimbledon 2016, und Kei Nishikori, Finalist der US Open 2014, gleich fünf Akteure, die 2018 mit einem ähnlichen Paukenschlag zurückkehren könnten wie es in diesem Jahr dem schweizerischen Topstar Roger Federer geglückt ist. King Roger, bei dem nicht wenige Experten bei der Verletzung im Jahr 2016 im Sommer an ein Karriereende dachten, toppte bekanntermaßen im Jahr 2017 noch einmal alles, als er sich am Ende mit sieben gewonnenen Einzeltiteln – darunter zwei weitere Grand Slam Erfolge – eindrucksvoll zurück an die Spitze spielen konnte. Zumindest fast, denn als Weltranglistenerster und Nutznießer der vielen Verletzungen ist letztlich „ATP Player of the year 2017“ Rafael Nadal hervorgegangen. Mit einer einmal mehr fast komplett makellosen Sandplatzsaison, die in seinen zehnten Grand Slam Erfolg bei den French Open gemündet war, machte sich der Mallorquiner endgültig unsterblich und konnte letztlich auch bei den US Open 2017 noch einmal zeigen, dass er keineswegs auf seine Paradedisziplin Sand reduziert werden darf, sondern dass er auch anderswo nach wie vor zu den Besten der Welt zu zählen ist.

Eine große Frage für das Jahr 2018 lautet nun also, ob die beiden unerwarteten Stars des Jahres 2017, Roger Federer und Rafael Nadal, jetzt zum zweiten Mal in ihren Karrieren von den Verfolgern Novak Djokovic und Andy Murray abgeschüttelt und abgehängt werden können oder ob die beiden Topstars der Jahre zuvor, die unabhängig voneinander in 2017 ein regelrechtes Seuchenjahr durchleben mussten, nun erst einmal längerfristig mit der Verfolgerrolle vorlieb nehmen werden müssen.

In einer ATP World Tour ohne verletzte Topstars dürfte es nämlich auch für die Shootingstars aus dem deutschsprachigen Raum etwas schwerer werden, an die tolle Ausbeute des Vorjahres anzuknüpfen, als dank Alexander Zverev erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder zwei Masters-Titel nach Deutschland gingen, während Dominic Thiem seine Top 10 Position eindrucksvoll untermauert hat und die Saison als Fünfter beendet hat. Nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang natürlich auch der Bulgare Grigor Dimitrov, der sich in 2017 nicht nur seinen ersten Major-Titel bei einem Masters-Turnier sichern konnte, sondern der zum Schluss sogar Weltmeister wurde und in dem Sensationsfinale mit dem Belgier David Goffin, der im Halbfinale völlig überraschend Roger Federer ausschalten konnte, als Sieger vom Platz gegangen war. Auch der Belgier ließ hierbei erneut durchblitzen, dass er über kurz oder lang Ansprüche auf große Pokale erheben kann.

Doch eine Frage, die sicherlich all diese Spieler, die zuvor schon stets gestandene Top 20 Spieler, aber eben keine kompletten Weltstars waren, beschäftigen wird, lautet: „Wie ist das tolle Jahr 2017 zu bewerten gewesen?“ Denn angesichts zeitweise sechs von zehn verletzten Top 10 Spielern in der Rangliste vom Sommer mit Djokovic, Murray, Wawrinka, Nishikori, Raonic, Monfils und Co mussten logischerweise andere Namen in den Vordergrund rutschen und diese gigantischen Lücken schließen. Die Sorge, die nun also mitschwingt, geht dahin, ob man nun möglicherweise bloß ein Lückenfüller war, der ebenso schnell wieder von der Bildfläche verschwindet, wenn all diese Spieler, die nach wie vor im besten Tennis Alter sind, nun wieder voll angreifen und zu ihrer alten Form zurückfinden, oder ob ein Grigor Dimitrov, ein David Goffin, ein Dominic Thiem oder auch ein Alexander Zverev nun nachhaltig auf Augenhöhe mit den Langzeitverletzten werden mithalten können.

Last, but not least, sollte man auch die stets auftrumpfende Jugend nicht aus den Augen verlieren. Neben dem Deutschen Alexander Zverev, von dem nach zwei Major-Titeln auf dem Konto sowie nach etlichen Siegen gegen die Crème de la Crème der ATP World Tour nun sehr viel erwartet wird, ist hier vor allem der „ATP Star of tomorrow 2017“, der Kanadier Denis Shapovalov zu benennen. Beim Rogers Cup sorgte der Youngster für einen Eklat, als er in der zweiten Runde den Weltranglistenersten Rafael Nadal aus dem Wettbewerb kegeln konnte, ehe es noch bis ins Halbfinale ging für den talentierten 18-Jährigen. Spannend wird aber auch die Frage, wie es mit Chung Hyeon weitergehen wird. Der 21-jährige Südkoreaner sicherte sich in Mailand den Turniersieg bei der ersten Ausgabe der Next Generation ATP Finals und knüpfte damit an ein starkes Jahr an, in dem er unter anderem Siege gegen Spieler wie Alexander Zverev einfahren konnte. Auch bei ihm könnte der Triumph von Mailand zu einer Art Initialzündung für ein Jahr werden, in dem man bei den kleinen bis mittelgroßen Turnieren der ATP World Tour immer häufiger von ihm hören wird.

Kurzum: wir dürfen uns auf ein herausragendes Tennis Jahr freuen, in dem die Frage nach der Vorherrschaft in der ATP World Tour so ungewiss und vakant wie selten zuvor ist, wenn gerade auch Rückkehrer wie Novak Djokovic oder Andy Murray nicht zwangsläufig wieder von Null auf Hundert erwartet werden dürfen, während Roger Federer und Rafael Nadal ebenfalls erst noch zeigen müssen, dass der überraschende Formanstieg aus der Vorsaison nachhaltig ist. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch in 2018 regelmäßig wieder begleiten, wenn wir Ihnen zu den Highlights des Tennis Jahrs stets gut recherchierte und fundierte Prognosen und Tennis Wett Tipps bereithalten und präsentieren.